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Baum der Erkenntnis

Qualitative Auswertungsmethode für die Zwischen- oder Endauswertung einer Veranstaltung

Kategorien

Qualitätsentwicklung & Evaluation

Zielgruppe

Jugendliche und/oder Fachkräfte

Gruppengröße

10 bis 30 Personen

Dauer

20-30 Minuten, je nach Intensität, Umfang und Diskussionsbedarf

Ziele

Qualitative Auswertung von Zufriedenheit und Lernerfolg bei Veranstaltungen

Rahmenbedingungen

Ein ausreichend großer Seminarraum.

Vorbereitung

Auf großen Bögen Packpapier wird ein Baum (Wurzeln, Stamm, Äste, Blätter) aufgezeichnet. Falls eine große Zimmerpflanze vorhanden ist, lässt sich das Packpapier durch eine echte Pflanze ersetzen.

Ablauf

Die Teilnehmer/-innen aus dem Programm haben nun die Gelegenheit,

  • auf die roten Karten die „reifen Früchte“ (das nehme ich mir an Erkenntnis und Erfolg mit aus dem Seminar),
  • auf den grünen Karten die „zarten Knospen“ (davon mehr, das war gut und ist noch entwicklungsfähig, weitere Wünsche, Offengebliebenes) und
  • auf den gelben Karten das so genannte „Fallobst“ (das ist nicht gelungen, das sollte hier nicht wieder passieren) aufzuschreiben.

Die Karten werden entweder in die Pflanze gehängt oder auf das Packpapier geklebt: die reifen Früchte ganz oben in die Baumkrone, die zarten Knospen etwas unterhalb ins Geäst und das Fallobst auf den Boden.

Der/die Moderator/-in liest die Karten gesammelt vor und fragt bei Unklarheiten nach. Falls nötig, können einzelne Aussagen aufgegriffen und in der Runde diskutiert werden.

Material

  • große Zimmerpflanze oder Packpapier
  • Moderationskarten

Auswertung

Da es sich bei dieser Methode bereits um eine Evaluationsmöglichkeit handelt, wird sie in der Regel nicht selbst noch einmal ausgewertet werden.

Hinweise

Die Methode bietet keine quantitativen Aussagen, es besteht die Gefahr, dass z.B. einzelne negative oder positive Äußerungen überbewertet werden, obwohl die Mehrheit anderer Ansicht ist. Eine Kombination mit quantitativen Methoden ist aber möglich.

Varianten

Der Bastellaune sind keine Grenzen gesetzt.

Quelle

Die Methode wurde im Rahmen einer Zusatzqualifikation von IJAB (http://www.ijab.de) und transfer e.V. (http://www.transfer-ev.de) angewendet.