ÖSTERREICH

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Flagge Österreichs.
Flagge Österreichs.Bild: stux / pixabay.com

Der Text gliedert sich in die vier Kapitel: 

Im Impressum erhalten Sie Informationen über Erstellungsdatum, Verfasser/-in und Ansprechpartner/-in.

Allgemeine länderkundliche Informationen - Österreich

Hier eine Übersicht relevanter Links, die einen Überblick über Land und Leute geben: 

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/oesterreich-node

http://de.wikipedia.org/wiki/Österreich

http://www.oesterreich.at

Grunddaten

Golmer Wanderweg
Golmer WanderwegBild: © Netzer Johannes / fotolia.com

Bevölkerung (2017): 8 772 865

Hauptstadt: Wien
andere große Städte: Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck

Amtssprache: Deutsch, Slowenisch (regional), Kroatisch (regional)

Bruttoinlandsprodukt je Einwohner/Jahr: 52 215,65 US-Dollar

Altersstruktur Kinder und Jugendliche (2017): 
0 - 4 Jahre: 425 651
5 - 9 Jahre: 414 639
10 - 14 Jahre: 423 450
15 - 19 Jahre: 453 985
20 - 24 Jahre: 553 007
25 - 29 Jahre: 598 504
30 - 34 Jahre: 598 686
(Quelle: www.statistik.at > Bevölkerung > Bevölkerungsstruktur > Bevölkerung nach Alter und Geschlecht)

Lebenserwartung: Frauen 84 Jahre; Männer 79,1 Jahre (2016)

Bevölkerungszuwachs: seit 1985 wieder steigender Trend, auch aufgrund verstärkter Zuwanderung, aber Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung sinkt.  Nach vorliegenden demographischen Prognosen wird der Anteil der Jugendlichen im Jahr 2030 nur noch 10 % betragen. Durch Zuwanderung kann die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 9 Millionen anwachsen und das Geburtendefizit teilweise ausgeglichen werden.

Verwaltung: Österreich ist ein Bundesstaat und wird gebildet aus den selbstständigen Ländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien. Wien hat einen Sonderstatus inne, da die Stadt sowohl Gemeinde als auch Bundesland ist. Eigene Gesetzgebungskompetenzen der Länder mit Mitwirkungsrecht an der gesamtstaatlichen Gesetzgebung in der zweiten Kammer des Parlaments, dem Bundesrat; Bestand eigener Landesverwaltungen, die von Landesregierungen mit einem Landeshauptmann an der Spitze ausgeübt werden.

Staatsoberhaupt: Bundespräsident Alexander van der Bellen, www.bundespraesident.at

Regierungschef: Bundeskanzler Sebastian Kurz (seit 18. Dezember 2017) www.bka.gv.at

Religion: Katholiken (73,6 %), Protestanten (4,7 %), Muslime (4,2 %), Orthodoxe Kirchen (2,2 %), Juden (0,1 %), ohne Bekenntnis (12 %)

Inflationsrate (2018): 1,8 % (geschätzt)

Arbeitslosenquote (12/2016): 6 % (geschätzt)

Internationale Mitgliedschaften: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen (OSZE), Europarat, Europäische Union, als neutrales Land nicht Mitglied der NATO, aber Teilnahme am NATO-Programm (Partnerschaft für den Frieden) und Beobachterstatus bei der WEU, Western European Armaments Group (WEAG)

Quellen: Auswärtiges Amt, Wikipedia, Statistik Austria, Eurostat, http://de.statista.com

Kinder- und Jugendpolitik - Grundlagen und Strukturen - Österreich

Hier gibt's Infos zu den Grundlagen und Strukturen der Kinder- und Jugendpolitik in Österreich. Mehr lesen unter:

Relevante Gesetze

Die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendpolitik werden in Österreich in verschiedenen Gesetzen festgelegt. Je nach Gesetz fallen dem Bundesstaat und den Bundesländern unterschiedliche Verantwortlichkeiten zu. Österreich gehört zu den wenigen Ländern, das Gewalt gegen Kinder absolut verbietet.

Bundesjugendförderungsgesetz
Seit 2000 existiert das Bundesjugendförderungsgesetz. Es hat folgende Zielsetzung: "Finanzielle Förderung von Maßnahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, insbesondere zur Förderung der Entwicklung der geistigen, psychischen, körperlichen, sozialen, politischen, religiösen und ethischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen." (Quelle: Bundesjugendförderungsgesetz)
Schwerpunkte der Jugendförderung wurden von der für Jugend zuständigen Bundesministerin gemäß §2 Absatz 2 der Richtlinien zur Förderung der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit formuliert.

Bundes-Jugendvertretungsgesetz
Am 1. Januar 2001 trat das Bundes-Jugendvertretungsgesetz in Kraft. Durch die in diesem Gesetz vorgesehenen Maßnahmen soll die Vertretung der Anliegen der Jugend gegenüber den politischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene sichergestellt werden. Zum Wirkungsbereich der Vertretung der Anliegen und Interessen der Jugendlichen gegenüber den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträgern auf Bundesebene nach diesem Bundesgesetz zählen unter anderem 

  • die Interessensvertretung der Jugendlichen gegenüber der Bundesregierung und deren Mitgliedern 
  • die Beratung der Bundesregierung und deren Mitglieder in allen jugendrelevanten Angelegenheiten 
  • die Erstattung von Stellungnahmen zu allen Gesetz- und Verordnungsentwürfen, die der Bundes-Jugendvertretung relevant erscheinen 
  • die Behandlung von Fragen, wie sich geplante Vorhaben der Bundesregierung in jugendrelevanten Bereichen auf die Lebensbedingungen von Jugendlichen auswirken können.

Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz
Zum 1. Mai 2013 ist ein einheitliches nationales Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz (B-KJHG) in Kraft getreten. Für die konkrete Umsetzung sind die Bundesländer zuständig. Der Vorgänger war das von 1989 bis 2013 geltende Jugendwohlfahrtsgesetz.

Jugendschutz
In Österreich sind für den Jugendschutz die einzelnen Bundesländer zuständig. Deshalb gibt es neun verschiedene Jugendschutzgesetze und für Jugendliche unter 18 Jahre gilt jeweils das Jugendschutzgesetz jenes Bundeslandes, in dem sie sich aufhalten. Die Jugendschutzgesetze in den Bundesländern beziehen sich speziell auf Gefährdungstatbestände, die sich für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen negativ auswirken können. Daneben enthalten eine Reihe von Bundesgesetzen Bestimmungen, die für die Jugend als Schutzmaßnahmen bestimmt sind (beispielhafte Nennung):

  • Arbeitsrecht: Unzulässigkeit von Kinderarbeit, 
  • Bankwesengesetz: Sorgfaltspflicht in den Geschäftsbeziehungen mit Jugendlichen. 

Übersicht des Jugendschutzregelungen in den Bundesländern Österreichs: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/174/Seite.1740000.html

Im August 2018 wurde auf der Landesreferentinnen- und Landesreferentenkonferenz die Harmonisierung der Jugendschutzgesetze der einzelnen Länder (betrifft: Rauchen, Ausgehzeiten und Alkoholkonsum) beschlossen. Nach 35 Jahren ist dies ein historischer Schritt. Sie treten zum 1. Januar 2019 in Kraft. In den Bundesländern ist die Umsetzung der neuen Maßnahmen bereits in vollem Gange.

Jugendgerichtsgesetz
Das Jugendgerichtsgesetz regelt die Verantwortlichkeiten und das Strafmaß für Jugendliche. Es exisitiert seit 1988 und wurde 2015 zuletzt geändert.

Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz
Seit 1987 besteht das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz, zuletzt geändert 2013. Dieses Gesetz impliziert, dass Kinder bis zum Ende des 15. Lebensjahres oder bis zum Ende ihrer Schulpflicht nicht arbeiten dürfen, auch nicht im Rahmen einer Lehre. Für Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr gelten Regeln für Arbeits- und Auszeiten.

Ferner existiert eine Reihe von Bestimmungen, die die Mit- und Selbstbestimmung der österreichischen Kinder und Jugendlichen regeln (sexuelles Selbstbestimmungsrecht, Ausbildungswahl etc.).

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften des Bundes und der einzelnen Länder vertreten allgemein die Interessen der Kinder und setzen sich für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ein.

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Altersbezogene gesetzliche Bestimmungen

Beginn der Schulpflicht: mit 6 Jahren

Anhörung vor Pflegschaftsgerichten zwingend, wenn über Obhut, Pflege und Erziehung verhandelt wird: ab 10 Jahre

Beschränkte Geschäftsfähigkeit / Sexuelles Selbstbestimmungsrecht / freie Wahl des Religionsbekenntnisses / Mitentscheidungsrecht bei Berufs- und Schulausbildung / strafrechtliche Verantwortung: ab 14 Jahre

Vollzeitbeschäftigung: ab 15 Jahre

Ehemündigkeit von Mädchen, jungen Frauen: ab 16 Jahre
Ehemündigkeit von Burschen, jungen Männern: ab 18 Jahre

erlaubter Alkohol- und Tabakkonsum in der Öffentlichkeit: ab 16 Jahre

Führerschein für Moped und Kleinmotorräder: mit 16 Jahren
Führerschein für PKW, LKW und andere Nutzfahrzeuge: mit 18 Jahren

Aktives allgemeines Wahlrecht: ab 16 Jahre
Passives allgemeines Wahlrecht: ab 18 Jahre
Passives Wahlrecht – Bundespräsident: ab 35 Jahre

Volle Handlungs- und Geschäftsfähigkeit: mit 18 Jahren

Allgemeine Wehrpflicht für Männer (Frauen freiwillig): ab 18 Jahre; Grundwehrdienst (acht Monate): bis 36 Jahre, Zivildienst möglich (12 Monate)
Quelle: help.gv.at

Links 
www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/174/Seite.1740000.html - Informationen zum Thema "Jugendrechte" in Österreich
www.protection-of-minors.eu/de/AT_overview.php - Informationen zum Kinder- und Jugendschutz in Europa der BAG Kinder- und Jugendschutz
http://wiki.crin.org/mediawiki/index.php?title=Austria - Wiki zu Kinderrechten in Österreich

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Finanzierung

Staatliche nationale Förderung

Mit dem Inkrafttreten des Bundes-Jugendförderungsgesetzes am 1. Januar 2001 unterliegt die staatliche nationale Jugendförderung einer neuen Regelung. Zielsetzung dieses Bundesgesetzes ist die Förderung von Maßnahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, insbesondere zur Förderung der Entwicklung der geistigen, psychischen, körperlichen, sozialen, politischen, religiösen und ethischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung ihres 30. Lebensjahres. Förderungen für Angebote der Jugendarbeit können auf Antrag unter bestimmten Voraussetzungen verbandlichen Jugendorganisationen, Jugendinitiativen und nicht verbandlich organisierten Jugendgruppen sowie Einrichtungen der offenen Jugendarbeit gewährt werden.

Schwerpunkte der Jugendförderung wurden von der für Jugend zuständigen Bundesministerin gemäß § 2 Absatz 2 der Richtlinien zur Förderung der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit formuliert.

Private und sonstige Finanzierungsquellen

Die Finanzierung der Aktivitäten und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit erfolgt neben der Förderung durch öffentliche Mittel des Bundes über Eigenmittel (Eigenleistungen ehrenamtlicher Mitarbeiter/-innen, eingebrachte Geldmittel oder Sachwerte), über Eigenfinanzierung (Einnahmen aus Veranstaltungen und Aktivitäten, Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sponsorleistungen) sowie über Fremdfinanzierung (Subventionen der öffentlichen Hand, Träger wie Kirchen und Parteien). In Österreich sind Kommunen, Länder und der Bund, die mit Abstand wichtigsten Geldgeber der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.
(Quelle: Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in Österreich (2015), S. 10, https://www.jugendarbeitinoesterreich.at/sites/default/files/files/ausserschulische_kinder-_und_jugendarbeit_in_oesterreich.pdf)

Relevante Ministerien und ihre Zuständigkeiten

Nationale Ebene

Auf Bundesebene ist seit Januar 2018 die Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend Ines Stilling im Bundeskanzleramt für Jugendangelegenheiten zuständig.

Weitere Ministerien mit Zuständigkeiten im Kinder- und Jugendbereich: 

  • Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF). In die Zuständigkeit des österreichischen BMBF fallen das komplette österreichische Schulwesen von der Grundschule bis zum Abitur, die Erwachsenenbildung und das Thema Lebenslanges Lernen. Außerdem schafft es bestmögliche Rahmenbedingungen für Schulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen auch auf internationalem Parkett.
  • Bundesministerium für Inneres (BMI). In Jugendsachen ist das Bundesministerium für Inneres für den Zivildienst zuständig. 
  • Bundesministerium für Justiz (BMJ). Das Bundesministerium für Justiz ist für Fragen der Jugendgesetzgebung (altersspezifische Fragen, Regelung des Strafausmaßes, andere) und für die kindschaftsrechtlichen Bestimmungen zuständig. 

Regionale Ebene

In den Kompetenzbereich der Bundesländer fallen primär Jugendförderung und außerschulische Jugendarbeit (gemäß Bundesverfassung). Die in den Landesregierungen angesiedelten Landesjugendreferate haben den Auftrag, die jugendpolitischen Maßnahmen des Landes in der außerschulischen Jugendarbeit umzusetzen. Dies führt dazu, dass es je nach Bundesland unterschiedliche Gesetzeslagen, Kompetenzverteilungen und Aufgabenbereiche geben kann.

Gemäß der Landesjugendreferenten/-innenkonferenz wurden folgende gemeinsame Kernaufgaben der Jugendreferate in den Ländern definiert:

  • Jugendförderung
  • Kompetenzzentrum
  • Jugend in allen Politikbereichen
  • (Mit-)gestaltung

Die Abstimmung der Maßnahmen und Aktivitäten zwischen Bund und Ländern erfolgt jährlich auf der politischen Landesjugendreferentinnen- und referentenkonferenz.

Link
Jugendarbeit in Österreich - https://www.jugendarbeitinoesterreich.at/landesjugendreferate

Lokale Ebene

Die Gemeindeverwaltungen sind der erste Anlaufpunkt für die Bereiche Jugendverbandsarbeit und Offene Kinder- und Jugendarbeit, aber auch für selbstorganisierte Jugendinitiativen. Die Mitarbeiter/-innen in den Jugendabteilungen sind die Schnittstellen zwischen Kindern, Jugendlichen und der Gemeinde. Sie übernehmen auch die anwaltschaftliche Vertretung für die Fragen und Probleme der Kinder und Jugendlichen. Da, wo es kein eigenes Jugendreferat gibt, sind verwandte Abteilungen wie zum Beispiel Familie, Bildung oder Sport für den Bereich Kinder- und Jugendarbeit zuständig. Die Gemeinden sind neben dem Land (regionale Ebene) die wichtigsten Geldgeber für die Kinder- und Jugendarbeit. Ob die Kosten von der Gemeinde selbst getragen oder ob sie von selbständigen Vereinen übernommen werden, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. In vielen Fällen kommt die Gemeinde für die Infrastruktur wie Jugendzentren sowie Spiel- und Sportplätze auf.
(Quelle: Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in Österreich. Ein Überblick. (2015) https://www.jugendarbeitinoesterreich.at/sites/default/files/files/ausserschulische_kinder-_und_jugendarbeit_in_oesterreich.pdfhttps://www.jugendarbeitinoesterreich.at/sites/default/files/files/ausserschulische_kinder-_und_jugendarbeit_in_oesterreich.pdf)

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Kinder- und jugendpolitische Schwerpunkte und Aktionsprogramme

Jugendpolitik in Österreich ist ein Querschnittsthema. Das Bundeskanzleramt beschäftigt sich im Bereich 'Jugend' vor allem mit folgenden Handlungsfeldern:

  • Jugendpolitik
  • Jugendarbeit
  • Jugendstrategie
  • Beschäftigung und Bildung
  • Beteiligung und Engagement
  • Lebensqualität und Miteinander
  • Medien und Information
  • Jugendförderung
  • Jugendschutz
  • Kinderrechte
  • Internationale Jugendpolitik
  • Jugendforschung

Im Sinne einer Querschnittspolitik umfasst die Arbeit des Ministeriums für und mit Jugendlichen koordinative und strategische Aufgaben im Bereich der eigenständigen Jugendpolitik, der Jugendforschung, der Internationalen Jugendpolitik und des Jugendchecks. Den Rahmen bildet dabei die österreichische Jugendstrategie. Ihr Ziel ist es, Politiken und Maßnahmen für junge Menschen zu bündeln, zu systematisieren und ihre Wirksamkeit zu optimieren. Sie soll aber auch neue Handlungs- und Kooperationsfelder aufspüren, weiteren Handlungsbedarf benennen und diesen mit greifbaren Maßnahmen unterlegen. Die Jugendstrategie wird als laufender Prozess zur Stärkung und Weiterentwicklung der Jugendpolitik verstanden. Die Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 14-24 Jahren.
Die Handlungsfelder sind:

  • Beschäftigung und Bildung
  • Beteiligung und Engagement
  • Lebensqualität und Miteinander
  • Medien und Information

Mehr dazu unter https://www.frauen-familien-jugend.bka.gv.at/jugend/jugendstrategie.html

Als laufender Prozesse ist eine Neuausrichtung der Jugendstrategie ab 2019 geplant.

Im Nachgang zum Weltkindergipfel 2002 erging der Auftrag an die einzelnen Staaten, entsprechende Nationale Aktionspläne folgen zu lassen. In Österreich wurde im November 2004 der Nationale Aktionsplan für die Rechte von Kindern und Jugendlichen – Ein kindgerechtes Österreich verabschiedet.

Link
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/documents/131008/569203/Regierungsprogramm_2017%e2%80%932022.pdf/b2fe3f65-5a04-47b6-913d-2fe512ff4ce6 - Zusammen. Für Österreich. Regierungsprogramm 2017-2022 > Jugend (Seiten 103-104)

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Kinder- und jugendpolitische Einrichtungen und ihre Kompetenzen

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft des Bundes ist im Bundeskanzleramt/Bereich Familie und Jugend eingerichtet und fungiert als zentrale Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche bei Problemen mit ihren Eltern oder der Umwelt. Zentrale Aufgabe ist das Einsetzen für eine kinderfreundlichere Gesellschaft und die gewaltfreie Erziehung. Sie arbeitet eng zusammen mit den Kinder- und Jugendanwaltschaften der einzelnen Länder.

Die Kinderfreunde Österreichs verstehen sich als bundesweite Lobby für Kinder und Familien. Die Basis des pädagogisch-politischen Handelns sind die von den Vereinten Nationen definierten Menschenrechte, im Besonderen die UN-Kinderrechte mit ihren drei Säulen Versorgung, Schutz und Partizipation. Ziel der Kinderfreunde ist die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes mit den Schwerpunkten "Kinder- und Jugendpolitik", "Familienpolitik" und "Schulpolitik". Die Kinderfreunde bestehen aus einer großen Bandbreite von Gliederungen (Ortsgruppen, Bezirks- und Landesorganisationen und der Bundesorganisation), den Roten Falken, und Einrichtungen wie Kindertagesheimen, Eltern-Kind-Zentren und anderen.

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Nationale und regionale Kinder- und Jugendräte

Am 1. Januar 2001 trat das Bundes-Jugendvertretungsgesetz in Kraft. Durch die in diesem Gesetz vorgesehenen Maßnahmen soll die Vertretung der Anliegen der Jugend gegenüber den politischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene sichergestellt werden. Nähere Infos zu diesem und weiteren Gesetzen siehe Dija.de/Kinder- und Jugendpolitik  Österreich/Gesetzliche und finanzielle Grundlagen>>>

Die Bundes-Jugendvertretung (BJV) ist die gesetzliche Interessenvertretung der jungen Menschen in Österreich und umfasst 54 österreichische Kinder- und Jugendorganisationen, die unterschiedlichste Ziele und weltanschauliche Hintergründe haben. Die Palette der Mitgliedsorganisationen erstreckt sich von den parteipolitischen, kirchlichen und verbandlichen Jugendorganisationen über VertreterInnen der offenen Jugendarbeit und der Volksgruppen und Minderheiten, bis hin zu den Landesjugendbeiräten.

Im Zuge der Verstärkung des Mitbestimmungsprinzips von Kindern wurden in vielen Gemeinden Kinder- oder Jugendgemeinderäte initiiert, um den jüngeren Gemeindemitgliedern eine Möglichkeit zu bieten, sich aktiv in die Gemeindepolitik einzubringen und gemeinsam mit den Verantwortlichen kinder- und jugendfreundliche Ideen umzusetzen.
Beispiel: Informationen zum Jugendgemeinderat im Land Niederösterreich

Jugendverbandsarbeit

Überblick über die Strukturen der Jugendverbandsarbeit 

In Österreich leisten die Jugendverbände einen wesentlichen Beitrag zur Erziehung, Bildung, Freizeitgestaltung oder Beratung von jungen Menschen. Die Jugendverbände richten sich mit ihren Angeboten nicht nur an ihre Mitglieder, die sich auf freiwilliger Basis, selbstbestimmt und selbstorganisiert zusammenfinden, sondern wenden sich in Form von Projekten und Initiativen auch an “traditionell nicht organisierte Jugendliche" (in den letzten Jahren insbesondere Projekte zur antirassistischen Jugendarbeit und zur Mädchenarbeit).

Zum 1.1.2001 trat das Bundes-Jugendvertretungsgesetz in Kraft. Durch die in diesem Gesetz vorgesehenen Maßnahmen soll die Vertretung der Anliegen der Jugend gegenüber den politischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene sichergestellt werden. Als Jugendliche im Sinne dieses Bundesgesetzes gelten alle jungen Menschen bis zur Vollendung ihres 30. Lebensjahres. Als Jugendorganisationen im Sinne dieses Bundesgesetzes gelten freiwillige Vereinigungen mit eigener Rechtspersönlichkeit, deren Mitglieder vorwiegend Jugendliche sind, denen gesamtösterreichische Bedeutung zukommt und deren Hauptzweck die Vertretung und die Förderung der Interessen von Jugendlichen ist.

Zum Wirkungsbereich der Vertretung der Anliegen und Interessen der Jugendlichen gegenüber den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträgern auf Bundesebene zählen nach diesem Bundesgesetz unter anderem:

  • die Interessensvertretung der Jugendlichen gegenüber der Bundesregierung und deren Mitgliedern
  • die Beratung der Bundesregierung und deren Mitglieder in allen jugendrelevanten Angelegenheiten
  • die Erstattung von Stellungnahmen zu allen Gesetz- und Verordnungsentwürfen, die der Bundes-Jugendvertretung relevant erscheinen
  • die Behandlung von Fragen, wie sich geplante Vorhaben der Bundesregierung in jugendrelevanten Bereichen auf die Lebensbedingungen von Jugendlichen auswirken können, wie die Erstattung von 

    • Vorschlägen zu Fragen, welche die Stellung der Jugendlichen in der Gesellschaft betreffen
    • Vorschlägen für Maßnahmen von jugendpolitischer Bedeutung
    • Vorschlägen für soziale, bildungspolitische, wirtschaftliche und kulturelle Maßnahmen der Regierungspolitik
    • Vorschlägen zu Themen, welche die Jugend sowie das Zusammenleben und Zusammenwirken der Generationen betreffen
    • Empfehlungen für die Erlassung von Richtlinien gemäß § 8 Bundesjugendförderungsgesetz
    • Empfehlungen für die Gewährung von Förderungen jugendspezifischer Projekte nach § 7 Abs. 5 und 6 Bundesjugendförderungsgesetz, deren Antragssumme den Betrag von 200 000 S (zirka 14 535 €) übersteigt.

[Auszug aus dem 127. Bundesgesetz über die Vertretung der Anliegen der Jugend (Bundes-Jugendvertretungsgesetz)] 

Überregionale Jugendverbände

In Österreich gibt es eine Anzahl von Jugendverbänden, die überregional tätig sind. Die landesweit tätigen Verbände sind politisch oder kirchlich motiviert, widmen sich dem Natur- und Umweltschutz oder einfach ganz allgemein der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen durch gemeinsame Aktivitäten.

Übersicht der überregional tätigen Jugendorganisationen: https://www.jugendportal.at/themen/jugendeinrichtungen-organisationen/jugendorganisationen

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Glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche

Die Mitgliedschaft in einer konfessionellen Jugendorganisation ist in Österreich vor allem im ländlichen Raum sehr verbreitet. Im Vordergrund steht für die meisten zunächst das Erleben der Gemeinschaft und dann Religion und Glaube.

Die Zahl der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften in Österreich ist groß, ebenso unterscheiden sich deren Angebote für Kinder und Jugendliche. Einige legen sehr starkes Gewicht auf Religionsunterricht für Kinder und Jugendliche, andere haben eigene Jugendorganisationen. Daher wird nachfolgend eine Auswahl dargestellt, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellt.

Die Katholische Jugend Österreich beschäftigt sich in derzeit vier Fachbereichen mit spezifischen Aspekten, Themen und Arbeitsfeldern kirchlicher Jugendarbeit. Dazu gehören die Jugendarbeit in Pfarreien und Dekanaten, die Jugendarbeit mit Lehrlingen und berufstätigen Jugendlichen, die Jugendarbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie die Vermittlung von Jugendpastoral, Jugendforschung, Pädagogik, Psychologie mit der Praxis von Jugendleiter(inne)n und Mitarbeiter(inne)n in der Jugendarbeit). Mit dem Gewinn aus der Jugend & Jungschar Lotterie unterstützt die Katholische Jugend Österreichs Jugenderholung, Freizeitgestaltung und Bildungsarbeit der Katholischen Jugend und Jungschar in den Diözesen und Pfarren. Die katholische Jungschar ist die Kinderorganisation der Katholischen Kirche und zugleich die größte Kinderorganisation Österreichs. 

Die Katholische Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ) ist die Katholische Aktion Österreichs im Bereich der Universitäten und Hochschulen. Sie vertritt ihre Anliegen in dem gemeinsam mit dem Literarischen Forum und dem Katholischen Akademikerverband Österreichs gebildeten Forum Kunst, Wissenschaft, Medien. In Übereinstimmung mit dem Inneren Statut der Katholischen Hochschuljugend Österreichs und deren Arbeitsweise werden an den einzelnen Hochschulorten Arbeitsweise, Programm und Bezug zur Katholischen Hochschulgemeinde festgelegt. Die Hochschuljugend engagiert sich auch im bildungspolitischen Bereich.

Die Evangelische Kirche fühlt sich für die christliche Erziehung der Kinder zuständig. Es werden viele Freizeiten für Kinder und Jugendliche angeboten. In vielen Gemeinden finden regelmäßig Kindergottesdienste und Kinderkreise statt. Die Evangelische Jugend Österreichs (EJÖ) sieht ihr Ziel vor allem in der persönlichkeitsfördernden Begleitung von Kindern und Jugendlichen in so genannten sozialen Nestern (Gruppen). Zu den Angeboten gehören unter anderem die Unterstützung, Begleitung und Förderung der an der Basis, das heißt in den 27 Pfarrgemeinden, befindlichen außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit zum Beispiel durch Schulungen, Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Spiele, Bücherverleih, die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien, Lobbyarbeit, Ferienfreizeiten. Dabei werden rund 80% der Leistungen von freiwilligen Mitarbeiter(inne)n erbracht. 

Bnei.akiva Wien ist Teil der weltweiten religiös-zionistischen Jugendbewegung. In Wien ist es eines der primären Ziele der bnei.akiva, in der Jugend eine jüdische Identität zu wecken, die sie Zeit ihres Lebens in einer nicht jüdischen Umwelt vor Assimilation schützen soll. Dazu gehört auch eine Beschäftigung mit aktuellen politischen Ereignissen, Aufklärung über die Schoah und Antisemitismus in Österreich. 

In Österreich leben zwischen 400.000 und 450.000 orthodoxe Christen. Sieben orthodoxe Kirchen haben in Österreich kirchliche Strukturen und sind in der Orthodoxen Bischofskonferenz vertreten: Das Patriarchat von Konstantinopel (griechisch-orthodox), das Patriarchat von Antiochien, die Russisch-orthodoxe Kirche, die Serbisch-orthodoxe Kirche, die Rumänisch-orthodoxe Kirche, die Bulgarisch-orthodoxe Kirche und die Georgisch-orthodoxe Kirche. Manche Kirchen haben zahlreiche Gläubige in ganz Österreich und andere bestehen nur aus einer kleinen Zahl von Gläubigen mit nur wenigen bis einer Kirchengemeinde. Alle gehören sie aber zur Einen Orthodoxen Kirche Österreich.

Die Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich bietet regelmäßige Treffen zum Beispiel im Kreis Junger Erwachsener oder im Teenagerkreis an. Wichtig sind auch die Österreich-weiten Treffen. Das Pfingstlager für Teenager und das Wochenende für junge Erwachsene sind bereits Fixtermine für viele der jungen Mitglieder. Außerdem gibt es immer wieder in verschiedenen europäischen Ländern internationale Jugendtreffen der Methodistenkirche, an der auch österreichische Jugendliche teilnehmen können. Dort stehen offene Gespräche über Glaube und Spiritualität, Andachten mit Gebet und Musik, Spiele, Sport und Freizeit im Vordergrund. 

Alte und neue Schulen der Israelitische Kultusgemeinde Wien dienen den erzieherischen Bedürfnissen der jüdischen Gemeinde, während zahlreiche Jugendorganisationen und Sportverbände darüber hinaus ein umfangreiches und vielseitiges Lern- und Freizeitprogramm in jüdischer Atmosphäre anbieten.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) und ihre regionalen Vertretungen, die Religionsgemeinden, möchten als offizielle Vertretung der Muslime in Österreich wesentlich zur Lebensqualität der Muslime im Sinne der Sicherung religiöser Bedürfnisse beitragen. Sie sieht sich als Bindeglied zu staatlichen Institutionen und zivilen Einrichtungen in Österreich.

Die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft bietet buddhistischen Religionsunterricht für Kinder und Jugendliche an Pflichtschulen, Mittleren und Höheren Schulen an. Hierzu wurde ein Lehrplan für die Erteilung des Buddhistischen Religionsunterrichts erarbeitet, vom Sangharat (dem Gremium der Orden und Dharmagruppen) der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft erlassen und vom Bundesminister für Unterricht und Kunst im Mai 1992 als Bundesgesetz bekannt gemacht. Zudem gibt es noch Kleinstkindergruppen und die buddhistische Jugendbewegung.

Links
www.kirche.at – Infos zu Glaubensgemeinschaften in Österreich
soziologie.soz.uni-linz.ac.at/sozthe/staff/moerthpub/ReligionJugend.pdf - Studie zum Stellenwert organisierter Religion in Österreich

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Offene Jugendarbeit

Im Rahmen des Projekts 'Offene Jugendarbeit in Österreich bundesweit vernetzt' wurde eine Begriffserklärung von offener Jugendarbeit entwickelt. Darin heißt es:

"Offene Jugendarbeit (OJA) findet in Jugendzentren, Jugendtreffs, Jugendcafes und anderen räumlichen Gegebenheiten, aber auch im öffentlichen Raum statt und bietet jungen Menschen die Möglichkeit fachlich begleitete Angebote in Anspruch zu nehmen. Zielgruppe der Offenen Jugendarbeit sind junge Menschen unabhängig von sozialem Status, Geschlecht, ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit." Als Arbeitsprinzipien Offener Jugendarbeit in Österreich werden genannt:

  • Offenheit
  • Niederschwelligkeit
  • Freiwilligkeit
  • Partizipation
  • Beziehungskontinuität
  • Parteiliches Mandat für junge Menschen

Zentrale Themen der Offenen Jugendarbeit sind:

  • Digitale Jugendarbeit
  • Geschlechtsbezogenes Arbeiten
  • Partizipation
  • Gesundheit und Prävention
  • Präventionsarbeit
  • Extremismus
  • Qualitätsentwicklung
  • Recht&Co

Mehr zur Begrifflichkeit 'Offene Jugendarbeit' und Methoden in Österreich unter http://www.boja.at/wissen/offene-jugendarbeit/ und im Dokument des Jugendministeriums "Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in Österreich. Ein Überblick. (2015)", S. 13 https://www.jugendarbeitinoesterreich.at/sites/default/files/files/ausserschulische_kinder-_und_jugendarbeit_in_oesterreich.pdf)

bOJA (Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit) ist das Kompetenzzentrum für Offene Jugendarbeit in Österreich. Der Verein ist Service- beziehungsweise Vernetzungsstelle sowie Fachstelle für die Qualitätsweiterentwicklung im Bereich Offene Jugendarbeit.

Link
www.noeja.at/images/JUTZ-NETZ/noeja-grundlagen-2014-endfassung.pdf - Grundlagen und Rahmenbedingungen für professionelle Jugendzentren in Niederösterreich. NÖJA. Amstetten, 2014

http://www.boja.at/wissen/offene-jugendarbeit/ - 1. Bericht Offene Jugendarbeit in Österreich 2016

http://www.boja.at/wissen/offene-jugendarbeit/jugendliche-in-der-offenen-jugendarbeit/ - Studie "Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit Wien" (10/2016)

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Jugendinformation

Strukturen der Jugendinformation

Die Österreichischen Jugendinformationsstellen (Jugendinfos) bieten mit insgesamt 28 Stellen in allen Bundesländern ein flächendeckendes Beratungs-, Informations- und Orientierungsangebot. Es richtet sich vor allem an junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren. Außerdem gehören Eltern oder Erziehungsberechtigte, Familienangehörige, Lehrer/-innen, Jugendarbeiter/-innen und alle anderen, die an Jugendthemen interessiert sind, zu den Zielgruppen.

Die Österreichischen Jugendinfos bearbeiten jährlich rund 180 000 (2017) Anfragen. Außerdem bieten sie eine Vielfalt an Informationen, die online und offline zur Verfügung stehen. Die Online-Angebote der Jugendinfos werden jährlich von rund 1,5 Millionen Besucher/-innen genutzt.

Seit 2004 besteht der Verein Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos als nationaler Zusammenschluss der Jugendinformationsstellen in Österreich. 

Link
www.jugendportal.at - Österreichisches Jugendportal mit Links zu jugendrelevanten Themen für in Österreich lebende Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren

Internationale Kooperationen

Das Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos ist die österreichische Vertretung der Jugendinformation in den folgenden Netzwerken:

Der Verband Jugendpresse Österreich ist Mitglied im europäischen Netzwerk European Youth Press, einem Dachverband junger Journalistinnen und Journalisten unter 30.

Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Österreich

Hier gibt's Infos zu Aktionsfeldern im Kinder- und Jugendbereich in Österreich. Mehr lesen unter:

Bildung

Informationen zum Bildungswesen in Österreich bietet das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf seiner Internetseite. Auch in der Europäischen Enzyklopädie zu nationalen Bildungssystemen EURYPEDIA und unter www.bildung-weltweit.de finden Sie Informationen zu Österreich.

Ebenso bietet der nationale Bildungsbericht 2015 Informationen über das Schulsystem und bildungspolitische Schwerpunktthemen in Österreich.

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Beschäftigung

Ein wichtiges Ziel der österreichischen Regierungen in den letzten Jahren war und ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.

Laut EUROSTAT lag die Arbeitslosigkeit der 15- bis 24-Jährigen in Österreich im Jahr 2017 bei 9,8 % (April 2018: 9,9%). Österreich liegt damit auf dem 4. Platz innerhalb der EU nach Deutschland, der Tschechischen Republik und den Niederlanden. Die Bundesregierung Österreichs begründet dies mit einem großen Angebot an Programmen für Jugendliche und mit dem funktionierenden System der dualen Ausbildung, das sich bewährt habe.

Es ist weiterhin ein wichtiges Ziel der Arbeitsmarktpolitik Jugendliche und junge Erwachsene gut auszubilden. Junge Arbeitnehmer/-innen sollen gezielt bei der Berufsausbildung sowie beim Nachholen von Bildungsabschlüssen und ergänzenden Qualifizierungen Hilfestellung erfahren.

"AusBildung bis 18"

Aufgrund einer Schulpflicht von nur neun Jahren, liegt Österreich am unteren Ende der Schulfpflichtjahre. Eine Mindestausbildungsdauer schien daher unumgänglich und so wurde in der letzten Legislaturperiode im Regierungsprogramm verankert, dass alle Jugendlichen unter 18 Jahren möglichst eine Ausbildung abschließen sollten, die über die Pflichtschulzeit hinaus geht.

Im Rahmen des Vorhabens "AusBildung bis 18" ist jede/r Jugendliche verpflichtet nach dem 9. Schuljahr, eine weiterführende Schule oder Ausbildung zu besuchen.

Zentrale Angebote der AusBildung bis 18 sind:

Für die „AusBildung bis 18" sind ab 2020 zusätzlich rund € 57 Mio. vorgesehen; im Jahr 2018 stehen zusätzlich € 53 Mio. für die Unterstützung Jugendlicher bei der Erlangung eines weiterführenden Abschlusses zur Verfügung.

Arbeitsmarktpolitik für junge Erwachsene: „Ausbildungsgarantie bis 25“

Seit dem 01.01.2017 liegt für junge Österreicher mit dem Programm „Ausbildungsgarantie bis 25" der Fokus verstärkt auf Bildung und Ausbildung als Schlüssel nachhaltiger Arbeitsmarktintegration.
Die Zielgruppe sind junge Erwachsene (zwischen 19 und 24 Jahre alt), die als arbeitslos vorgemerkt sind bzw. lediglich über einen Pflichtschulabschluss verfügen (ca. 43% aller Arbeitslosen dieser Altersgruppe).

2017 wurde mit diesem Programm rund 12.000 jungen Menschen zusätzlich eine Ausbildungsperspektive geboten. Auch 2018 stehen für dieses Programm € 37 Mio. bereit.

Im Jahr 2017 setzte die Bundesregierung für die Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche insgesamt ein Budget von € 868 Mio. ein.

Weitere Programme und Aktionen können auch im Bericht "Jugend und Arbeit in Österreich (Berichtsjahr 2016/2017)" nachgelesen werden.

Links

de.statista.com - Statista Jugendarbeitslosenstatistik Graphische Darstellung EU28 (April 2018)

ec.europa.eu/eurostat - Eurostat Jugendarbeitslosenstatistik Graphische Darstellung EU28 (15-24 Jährige, 2017)

www.sozialministerium.at - Arbeitsmarktpolitik Jugendliche und junge Erwachsene Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz - 

Gesundheit

Der 6. Bericht zur Lage der Jugend konstatiert: 

Die Zahl der armutsgefährdeten Jugendlichen zwischen 10 und 27 Jahren wird von den Forschern auf rund 236 000 geschätzt. Das entspricht knapp einem Viertel aller armutsgefährdeten Menschen in Österreich. Damit sind rund 13 % der Jugendlichen zwischen 10 und 27 Jahren armutsgefährdet. 15 % der jugendlichen Personen, hat die Forschung ergeben, werden als stark kaufsuchtgefährdet und weitere 29% als deutlich kaufsuchtgefährdet eingestuft. In der Altersgruppe der jungen Erwachsenen sind junge Frauen etwas stärker von Kaufsucht gefährdet.

Österreichische Jugendlichen beschreiben die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung großteils positiv. Zwei von drei Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren sagen, dass sie zuhause immer sagen dürfen, was sie denken. Rund jede/r Zweite dieser Altersgruppe fühlt sich zuhause sicher und geborgen. Vier von zehn 11- bis 18-jährigen beschreiben ihre Eltern als verständnisvoll, wenn die Kinder sich mit Problemen an sie wenden.

In der Freizeit stehen gemeinsame Unternehmungen mit Freund(inn)en ganz oben. Diese sind aber meist mit der Nutzung von Medien verbunden, also Musikhören, Fernsehen, Videos und DVDs anschauen, ins Kino gehen und im Internet surfen. Auch der Sport ist eine beliebte Freizeitaktivität, wird aber zunehmend außerhalb von Vereinen betrieben. Es geht mehr um Körper- und Bodystyling.

Die Agentur für Jugendmarketing tfactory ist auf die Lebenswelten junger Zielgruppen spezialisiert. Erfasst werden unter anderem Einstellungen, Werthaltungen, Freizeitaktivitäten, Konsumpräferenzen bis hin zu den unterschiedlichen Musikvorlieben der 11- bis 35-Jährigen.  

Alle vier Jahre beauftragt das Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) eine Studie zur sozialen Lage der Studierenden in Österreich, zuletzt 2015. Die Ergebnisse lagen im Mai 2016 vor.

Die Auseinandersetzung der Sozialforschung mit dem Drogenkonsum Jugendlicher hat in Österreich keine ausgeprägte Tradition im Sinne von Routineerhebungen. Es gibt jedoch seit den Siebzigerjahren vereinzelte Konsumstudien, die Aufschlüsse über die Anzahl drogenerfahrener Jugendlicher geben. Die entsprechenden Daten sind daher, umgelegt auf die gesamte österreichische Jugend, sehr vorsichtig zu verwenden.

Alkohol
Die Zahlen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz (Müller, 2005) über alkoholrauschbedingte Aufnahmen von Kindern und Jugendlichen ergeben, dass die Zahl von wenigen Fällen bis 1994 rapide bis 2001 angestiegen ist (von 13 Fällen auf 142 Fälle pro Jahr) und dass diese Zahl seit dem 2001 wieder leicht rückläufig ist. Die Zahl der aufgenommenen Jungen und Mädchen ist dabei relativ ausgewogen.
(Quelle: http://www.api.or.at/akis/jugend%20und%20alkohol/rauschtrinken.htm, Zugriff 14.9.07)

„Die jetzt in den Bundesländern gestarteten Initiativen im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch sind der Beweis dafür, dass dieses Thema sehr ernst genommen wird und alle, egal ob in der Politik oder der Wirtschaft, an einem Strang ziehen", so die Jugendministerin Kdolsky. Als positive Beispiele führt die Ministerin die ursprünglich aus Kärnten stammende und von ihr für eine bundesweite Umsetzung aufgegriffene Idee für farblich codierte Personalausweise; die in Wien angedachten Alkoholverbotszonen; das bereits bestehende Alkoholverbot am Salzburger Rudolfskai; ein Pilotprojekt im LKH Bregenz, bei dem Kindern, Jugendlichen und deren Eltern im Falle einer durch Alkoholmissbrauch verursachten Einlieferung ins Krankenhaus direkt vor Ort Hilfe durch Sozialarbeiter der Caritas angeboten wird, sowie Kassen-Warnsysteme, die von großen Handelsketten bereits im Einsatz sind bzw. derzeit getestet werden. 

Auf der Landesjugendreferentenkonferenz vom 30. März 2007 wurde der Beschluss gefasst, die Angleichung der Jugendschutzbestimmungen bei Alkoholkonsum zu empfehlen, die derzeit in den einzelnen Bundesländern Österreichs unterschiedlich gehandhabt werden. Auch heute (2018) gelten noch unterschiedliche Altersgrenzen z.B. in Bezug auf den Konsum von gebranntem Alkohol in den einzelnen Bundesländern.

Cannabis
Von jenen Jugendlichen, die schon einmal illegale Drogen probiert haben, hat ein überwiegender Anteil (Probier-)Erfahrungen mit Hanfprodukten. Die Werte bezüglich der Probiererfahrung mit Cannabis unterscheiden sich jedoch in den verschiedenen Studien erheblich und liegen zwischen 21,3% und 7,7%.

Ecstasy
Die Modedroge Ecstasy hat unter Österreichs Jugendlichen seit Anfang der Neunzigerjahre Einzug gehalten. Das Aufkommen und die Verbreitung von Ecstasy scheint die wesentlichste Veränderung im Drogenkonsum Jugendlicher darzustellen. Insgesamt gibt es Hinweise dafür, dass es eine leichte Tendenz weg von Opiaten hin zu Ecstasy und Cannabis gegeben hat. 

Die Ecstasy Welle hat zwar mittlerweile ihren Höhepunkt überschritten, jedoch ist dieser Stoff als auch andere Designerdrogen noch nicht von österreichischen Tanzflächen verschwunden. Sie haben - nicht zuletzt bedingt durch das Verschwimmen der Grenzen zwischen Techno- und Discoszene - die abgelegenste Dorfdisco erreicht und warten wohl zurzeit noch darauf, von der nächsten Modedroge abgelöst zu werden.
(Quellen: 3. Bericht zur Lage der Jugend in Österreich, BMUJF 1999)

Links
www.api.or.at/sp/download.htm – Forschungsergebnisse zum Thema Suchtverhalten bei Jugendlichen in Österreich 
www.oif.ac.at/fileadmin/OEIF/Jour_Fixe/2012_Jourfixe_Migration_Jugend.pdf - Vortrag von Sonja Dörfler (Österreichisches Institut für Familienforschung) zu den Lebenskonzepten und -verläufen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich

Sport

Für die Förderung des Sports, sowohl des Breiten- als auch des Schul- und Spitzensports, ist in Österreich die Sportsektion beim Bundesministerium Öffentlicher Dienst und Sport zuständig. Für die Sportausübung steht der Bevölkerung neben gewerblich organisierten Instituten vor allem der in Vereinen und Verbänden organisierte Sport, der hauptsächlich auf dem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder beruht, zur Verfügung. Die Förderungen des Staates tragen dazu bei, dass die Sportorganisationen ihren gesellschaftspolitischen Beitrag im Rahmen der sozialen Integration, Jugendarbeit oder Gesundheitserziehung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene leisten können. Grundlage der Finanzierung des österreichischen Breiten- und Spitzensports sind die Einnahmen aus Lotterien und Glücksspiel. Diese Sportförderung ist im Glücksspielgesetz verankert. Seit 2011 ist der jährliche garantierte Mindestbetrag 80 Millionen Euro. Seit 2018 werden die Sportförderungsmittel von der Bundes-Sport GmbH (BSG) verwaltet und nach einem exakten Schlüssel an den Breiten- und Spitzensport verteilt.

Österreich setzt verstärkt auf die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Sport und Bildungsbereich, angefangen im frühkindlichen Bereich bis hin zu den weiterführenden Schulen. Hier unterstützen hauptsächlich die Dachverbände des österreichischen Sports ASKÖ (Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich), ASVÖ (Allgemeiner Sportverband Österreich) und Sportunion Österreich

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die nicht-staatliche Dachorganisation des österreichischen Sports, die die Interessen des Sports in Österreich und in internationalen Organisationen vertritt. Sie ist die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems.

Die Vielzahl von Fachverbänden vom Amateurboxen bis zum Wasserspringen - allerdings nicht immer flächendeckend – bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv sportlich zu betätigen. Unter den vereinsmäßig organisierten Sportarten stehen Fußball und Tennis - zumindest, was das Angebot betrifft - an erster Stelle. Darauf folgen Eislaufen, Dart, Langlaufen und Volleyball.

Links
www.jugendsport.at - Jugendsportseite der Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (ASKÖ)
www.tagdessports.at - Website zum Tag des Sports, der seit 2000 ausgerichtet wird
www.bundeskanzleramt.gv.at - Regierungsprogramm Österreichs 2017-2022 > Sport (Seite 87)
www.lotterien.at - Österreichische Lotterien Sportförderung

Politische Bildung

Die politische Bildung in Österreich nimmt sowohl in der schulischen als auch außerschulischen Arbeit eine bedeutende Stellung ein. 1978 gab es einen Grundsatzerlass zu dem Unterrichtsprinzip Politische Bildung an österreichischen Schulen. Darin sind als wesentliche Anliegen der politischen Bildung definiert: Erziehung zu einem demokratisch fundierten Österreichbewusstsein, zu einem gesamteuropäischen Denken, zu einer Weltoffenheit, die vom Verständnis für die grundlegenden Probleme der Menschheit getragen sind. Im Grundsatzerlass werden als Basis der Vermittlung von politischer Bildung genannt: Vermittlung von Wissen und Kenntnissen, Entwicklung von Fähigkeiten und Einsichten, Weckung von Bereitschaft zu verantwortungsbewussten Handeln und aktiver Mitgestaltung. Politische Bildung ist an österreichischen Schulen im Lehrplan verankert.

(Quelle: „Politische Bildung in Österreich. wie wer was.“ BMBWK, 2005)

Die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur organisierte Aktion Österreichs Jugend lernt ihre Bundeshauptstadt kennen (Wien-Aktion) dient der staatsbürgerlichen Erziehung und politischen Bildung der österreichischen Jugend und soll während eines einwöchigen Aufenthaltes die historisch-politische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung Wiens in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erklären sowie die Zusammengehörigkeit von Bundeshauptstadt und Bundesländern verständlich machen. 

Beispiele von Mitbestimmungsinitiativen sind:

  • Die ARGE Partizipation wurde im Jahre 1991 eingesetzt und arbeitet im Auftrag der Landesjugendreferentenkonferenz. Hier sind alle österreichischen Landesjugendreferate, das Amt für Jugendarbeit der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol und die Jugendpolitische Grundsatzabteilung im Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz als Mitglieder vertreten.
  • Mit dem Modell der Jugendbefragung in Salzburg wurden Jugendliche in einem über drei Jahre währenden Prozess mittels der Diskussion in Arbeitskreisen beziehungsweise Zukunftswerkstätten und Fragebögen in die Entscheidung über Gesetzesänderungen mit einbezogen. Grundlegenden Anteil an dieser Aktion hat die Anlaufstelle für Jugendfragen Akzente Salzburg

Im Bereich der politischen Jugendbildung hat der Dialog mit den osteuropäischen Ländern - seit deren Öffnung - einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend widmet dem Austausch über Jugendpolitik auf allen widmet dem Austausch über Jugendpolitik auf allen Ebenen besonderes Augenmerk und fördert Begegnungsmöglichkeiten zwischen jungen Menschen aus Österreich und den osteuropäischen Nachbarländern. 

Zentrum polis bietet die umfangreichste österreichische Informationsplattform zur Politischen Bildung, Menschenrechtsbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Bildung für Verbraucher/-innen im Netz und richtet sich hauptsächlich an Lehrkräfte, die politische Bildung im Rahmen ihrer Unterrichts vermitteln, ist aber auch mit in der politischen Bildungsarbeit tätigen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, Universitäten tätig.

Die Bundesjugendvertretung setzt sich in ihrer Initiative bildung.macht.politik für den umfassenden Ausbau der politischen Bildung in Österreich ein. Mehr Informationen unter http://www.jugendvertretung.at/themen/initiative-politische-bildung.html

In einem breiten "Bündnis für mehr Politische Bildung" setzen sich 34 Organisationen für den Ausbau der politischen Bildung in Schulen, Lehrer/-innenausbildung und Jugendarbeit ein. Mehr Informationen zu den Forderungen und den Bündnispartnern unter http://www.jugendvertretung.at/themen/2720.html

Links
www.vote4future.at - Kampagne der Bundes-Jugendvertretung zum Thema Wahlen
www.jugendinfo.at/cms/front_content.php?idcat=69 - Österreichisches Jugendportal mit Informationen zur politischen Bildung
http://isneu.informatikserver.at/index.php/component/content/article/16/18676-europalinks-vom-oesterreichischen-bildungsministerium - Links zum Thema Europa, zusammengestellt vom österreichischen Bildungsministerium
www.polipedia.at - multimediale Wiki-Plattform zu den Themen Demokratie, Politik und Partizipation

Freiwilliges Engagement

Informationen zum Thema "Freiwilliges Engagement (Voluntary Activities)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy unter https://pjp-eu.coe.int/en/web/youth-partnership/austria

und im Youth Wiki, der Online-Enzyklopädie zu Jugendpolitik in Europa unter Punkt 2: Voluntary Activities (auf Englisch) https://eacea.ec.europa.eu/national-policies/en/content/youthwiki/2-voluntary-activities-austria

Fact Sheet 17 des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Kooperation mit der Medien-Servicestelle Neue Österreicher/-innen (MSNÖ): Freiwilligenarbeit in Österreich (2015) (PDF-Download, 1,35 MB)

Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des Freiwilligen Engagements in Österreich 2. Freiwilligenbericht (2015) - Österreichisches Sozialministerium

Eine Dachorganisation für den Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendbildung ist nicht bekannt. 

Für den Bereich der außerschulischen, eher traditionellen, kulturellen Jugendbildung stehen folgende drei Initiativen mit hohem Bekanntheitsgrad in ganz Österreich:

  • Das Bundesjugendsingen findet alle drei Jahre regional beziehungsweise bundesweit mit Tausenden von teilnehmenden Jugendlichen statt. 2017 hat das Bundesjugendsingen in Graz stattgefunden.
  • Der jährlich stattfindende Bundes-Jugendredewettbewerb wird vom Kuratorium Österreichischer Jugendredewettbewerb betreut und wird von rund 5000 Jugendlichen wahrgenommen. 
  • Die Österreichischen Jugendtheatertage richten sich an Jugendliche unter 26 Jahren und zeigen nationale und internationale Entwicklungen des Jugend- und Schultheaters auf.

Ebenso finden sich Angebote der Landesjugendreferate, einzelner Organisationen oder Vereine für eine eher moderne kulturelle Jugendbildung.

Der Österreichische Bundesverband für außerberufliches Theater (ÖBV) versteht sich unter anderem als Informationsdrehscheibe auf nationaler und internationaler Ebene für 1700 außerberufliche Theatergruppen inklusive Schulgruppen mit rund 110 000 Spieler(inne)n. Er fördert die gesamte außerberufliche Theaterszene (Schule, Jugend, Amateure, Kinder, Senioren etc.) in Österreich und organisiert jährlich Kinder-, Jugend- und Schultheatertage.

Links
www.kunstkultur.bka.gv.at - Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt
www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=53264 - Regierungsprogramm Österreichs 2013-2018 > Kunst und Kultur (Seiten 48-49)
www.kulturkontakt.or.at - eines der größten österreichischen Kompetenzzentren für kulturelle Bildung, Kulturvermittlung sowie für Bildungs- und Kulturkooperationen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa
http://de.wikipedia.org/wiki/Filmfestivals_in_Österreich - Informationen zu Kinder-/Jugend-Filmfestivals in Österreich

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Anfang 2012 lag der Anteil der Bevölkerung ausländischer Herkunft an der Gesamtbevölkerung bei rund 17,7 %. Bei den 20- bis unter 40-Jährigen lag der Anteil bei rund 23,7 %. Bei den Unter-20-Jährigen machten Personen ausländischer Herkunft einen Anteil von 13,7 % aus. Insbesondere bei der Bevölkerung afrikanischer Herkunft war ein niedriges Durchschnittsalter zu verzeichnen: Aus Äthiopien (22,7 Jahre) und Somalia (22,5 Jahre) stammende Personen waren besonders jung. Ebenfalls niedrig lag das Durchschnittsalter mit 30,0 Jahren bei der Bevölkerung russischer Herkunft. Hier handelte es sich größtenteils um Flüchtlinge aus Tschetschenien.
Quelle: Österreichischer Integrationsfonds, gesehen 4.10.12

Seit 2011 gibt es in Österreich ein Staatssekretariat für Integration, das im Bundesministerium für Inneres angesiedelt ist. Aufgabe des Staatssekretariats ist es, die Chancen und Herausforderungen von Integration aktiv anzugehen und zu einer Versachlichung des Themas beizutragen. Das österreichische Integrationskonzept setzt vor allem auf das Erlernen der deutschen Sprache sowie die Akzeptanz demokratischer Werte und der österreichischen Rechtsordnung. Außerdem wurde ein Nationaler Aktionsplan (NAP) für Integration verabschiedet. Erstmals wurden alle integrationspolitischen Maßnahmen von Ländern, Gemeinden, Städten, Sozialpartnern und dem Bund gebündelt. Österreich versteht Integration als Querschnittsaufgabe.

Der Nationale Aktionsplan sieht vor, insbesondere auch Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, vor allem der 2. und 3. Generation, Perspektiven zu eröffnen. Unter anderem soll es in Schulen verstärkt Initiativen und Workshops zur Gewaltprävention, zu Konfliktmanagement und gegen Mobbing bei Kindern und Jugendlichen geben. Außerdem sollen sich Schulen und Einrichtungen der Berufsberatung verstärkt an Jugendliche mit Migrationshintergrund richten, um deren Integration in die berufliche Qualifizierung und in den Arbeitsmarkt zu fördern. Der NAP sieht ebenfalls vor, die Anstellung mehrsprachiger Pädagog(inn)en anzustreben, um Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine verbesserte Vermittlung und Förderung der deutschen Sprache zu ermöglichen. Auch Sport und Freizeit zählen zu den Handlungsfeldern des NAP. Hier soll insbesondere der organisierte Sport, also Sportvereine, gefördert, um auch hier mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund zu integrieren.
Quelle: Nationaler Aktionsplan für Integration, gesehen 4.10.12

Links
www.mjoe.at – Website der Muslimischen Jugend Österreichs
www.integrationsfonds.at - Website des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) 
www.oif.ac.at/fileadmin/OEIF/Jour_Fixe/2012_Jourfixe_Migration_Jugend.pdf - Vortrag von Sonja Dörfler (Österreichisches Institut für Familienforschung) zu den Lebenskonzepten und -verläufen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich
www.ibw.at/ibw_mitteilungen/art/schm_143_04_wp.pdf - Artikel von Kurt Schmid zum Thema „Ausländische“ SchülerInnen in Österreich. In: IBW-Mitteilung, Wien, Juli/August 2004
http://research.icmpd.org/fileadmin/Research-Website/Project_material/Young_Migrant_Women/Bericht_Migrant_Women_ICMPD_final.pdf - Studie zur Familien-, Bildungs- und Erwerbssituationen von Migrantinnen der Ersten und Zweiten Generation in Österreich. Christina Hollomey, Alexandra König, David Reichel & Elisabeth Strasser (2012). Wien: ICMPD
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'
www.integrationsfonds.at/themen/publikationen/oeif-fact-sheet/ - Fact Sheets zum Thema 'Migration' des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Kooperation mit der Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen (MSNÖ)

Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

Die Jugendsozialarbeit oder offene Jugendarbeit in Österreich umfasst Bereiche wie Präventionsarbeit, betreutes Wohnen/Jugendwohnen, Jugendberufshilfe, mobile Jugendarbeit und andere. Die Jugendsozialarbeit ist zum Teil freizeit- und erlebnisorientiert, wo sich die Möglichkeiten dafür ergeben. Da Präventionsarbeit ein besonderer jugendpolitischer Schwerpunkt ist, ist die Jugendsozialarbeit auch sehr stark präventionsorientiert, sowohl in primärer Form, um Störungen und Fehlverhalten vorzubeugen, als auch sekundär, um bereits vorliegende Symptome, Probleme oder Spannungszustände erfassen zu können. Die größten Problemfelder sind Abhängigkeiten (Drogen, Glückspiele, Sekten), Gewalt durch Jugendliche, HIV-Infektion, Suizid, finanzielle Verschuldung sowie Essstörungen bei Jugendlichen.

Eine neue Perspektive für junge Menschen, die die österreichische Jugendsozialarbeit durch die wachsende internationale Vernetzung aufgegriffen hat, ist die Prävention über Handy und Skype durch das Projekt www.callandmail.sbg.at der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KJA) Salzburg, seinerzeit initiiert durch die KJA Wien. Es handelt sich um ein niederschwelliges Angebot für Jugendliche, da der Zugang zu Information leicht ist, weil man sich Kurzinformationen auf das Handy schicken lassen kann.

Die ARGE JUZI ist eine 1985 gegründete Interessensvertretung für die offene Jugendarbeit und deren Zielgruppe, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter sowie Jugendliche. Mitgliedsorganisationen sind vor allem Jugendzentren, Jugendclubs, Jugendkulturhäuser, Einrichtungen und Vereine der mobilen Jugendarbeit und Street Work sowie die lokalen und regionalen ARGE-Vertretungen. Die ARGE JUZI bietet auch Beratung für Initiativen, die neue Jugend bezogene Maßnahmen, sei es lokal oder regional, durchführen möchten.

Das Bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit bOJA ist das Kompetenzzentrum für offene Jugendarbeit in Österreich. Der Verein ist Service- beziehungsweise Vernetzungsstelle für die offene Jugendarbeit sowie auch Fachstelle für Qualitätsweiterentwicklung im Bereich Offene Jugendarbeit. Ziel des Vereins ist die Positionierung der Themen, Blickwinkel und Bedürfnisse der offenen Jugendarbeit beziehungsweise der Jugendlichen, die das Angebot der offenen Jugendarbeit nutzen, im bundesweiten und internationalen jugendpolitischen Diskurs.

Links
rataufdraht.orf.at - Website der ORF-Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche
www.koje.at - Website des Koordinationsbüros für Offene Jugendarbeit und Entwicklung (KOJE) für Angebote und Beratung rund um die offene Jugendarbeit in Vorarlberg

Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Für die internationale jugendpolitische Zusammenarbeit ist die Abteilung Internationale Jugendpolitik im im Bundesministerium für Frauen, Familien und Jugend im Bundeskanzleramt zuständig.

Das Interkulturelle Zentrum ist für die Abwicklung des EU-Programms Erasmus+ Jugend in Aktion verantwortlich und nimmt somit die Funktion der österreichischen Nationalagentur wahr. Informationen zu Erasmus+ Jugend in Aktion sind erhältlich unter: www.jugendinaktion.at

Die Interessen der österreichischen Jugendorganisationen werden auf internationaler Ebene durch die Bundesjugendvertretung (BJV) vertreten, unter anderem im Europäischen Jugendforum.

IFA – Verein für Internationalen Fachkräfteaustausch richtet sich auch an Lehrlinge und Schüler/-innen. Das Aufgabenspektrum des IFA liegt im Angebot individueller Programme, Austauschmaßnahmen für Gruppen, Vergabe der Begabtenförderung und der Hilfestellung bei der Suche nach Praktikumsplätzen. IFA stellt im Rahmen des EU-Programms Leonardo Fördermittel zur Verfügung und unterstützt Betriebe beim Austauschprogramm ihrer Mitarbeiter/-innen.

Zusammenarbeit mit Deutschland

Ein jugendpolitisches Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Österreich besteht nicht.

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Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Die internationalen Aktivitäten des Bundesministerium für Frauen, Familien und Jugend liegen zumeist auf multilateraler Ebene (Mitarbeit in Gremien der Europäischen Union, des Europarates, des Regionalen Kooperationsrat im Südosteuropäischen Kooperationsprozess, der UNO und anderen). Mit einigen Ländern bestehen im Rahmen von bilateralen Kulturabkommen auch Vereinbarungen über Jugendaustauschaktivitäten, derzeit mit: Albanien, Ägypten, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Guatemala, Indonesien, Italien, Kosovo, Kroatien, Luxemburg, Mazedonien, Mexiko, Montenegro, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, der Russischen Föderation, Serbien Slowenien, Spanien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Tunesien, Ungarn und USA. Darüber hinaus führt die Abteilung für Internationale Jugend- und Familienpolitik einige wenige ausgewählte Jugendprojekte mit bestimmten Ländern durch: mit Israel und den USA sowie mit Japan.

Zusammenarbeit mit Israel 
Das Projekt „Spurensuche / Back to the Roots" der Republik Österreich besteht seit 1994 und setzt sich zum Ziel, den Austausch zwischen Jugendlichen aus Israel, den USA und Österreich zu fördern. Insgesamt 15 Jugendliche aus Israel und den USA begeben sich gemeinsam mit 15 jugendlichen Österreicher(inne)n auf eine Reise durch Österreichs Landschaft und Vergangenheit, um nach Spuren ihrer vernichteten oder vertriebenen Familien zu suchen. Programm 2009: 
bmwa.cms.apa.at/cms/content/standard.html

Zusammenarbeit mit Japan
Das Programm International Youth Development Exchange Program (INDEX Program) wurde in Japan in den Fünfzigerjahren etabliert. Ziel dieses Jugendaustauschprogramms ist das Gewähren von Einblicken in die japanische Kultur, die Förderung von Freundschaft und Verständigung zwischen japanischen und ausländischen Jugendlichen und dadurch die Förderung von Völkerverständigung und internationaler Zusammenarbeit im Allgemeinen. Für 2018 ist Österreich wieder eingeladen.
Das Programm Young Core Leaders of Civil Society Groups besteht seit einigen Jahren und dient der Förderung der Zusammenarbeit von NGO-Netzwerken in speziellen Politiksektoren. Die letzten Besuche erfolgten 2015 und 2016.
2009 war das 140. Jahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Österreich. Vereinbart vom damaligen Ministerpräsidenten Koizumi und Bundeskanzler Dr. Schüssel fanden in beiden Ländern zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen sowohl auf kultureller als auch wirtschaftlicher Ebene statt.
Für den Austausch zwischen Österreich und Japan im Herbst 2018, der im Rahmen des Jugend-Freundschaftsprogramms der japanischen Regierungen stattfindet, ruft das Bundesministerium für Jugend auf seiner Internetseite zur Bewerbung auf.

Österreich wirkt beim European Knowledge Centre for Youth Policy (EKCYP), der Wissensplattform von Europarat und Europäischer Kommission zur Jugend in Europa, mit. Die fünf großen Themenbereiche sind: ABC der Jugendpolitik (Country Information), Besseres Verständnis der Jugend, Information, Partizipation, Freiwilligendienste, Soziale Inklusion.

Ebenso stellt Österreich alle Informationen für das Youth Wiki, der Online-Enzyklopädie zu Jugendpolitik in Europa, bereit. Das Youth Wiki bietet Informationen zu Politik sowie Strukturen und Maßnahmen zur Unterstützung junger Menschen in 27 Ländern.

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Mobilität

Österreichische Jugendliche sind mobil. Ins Ausland reisen die Jugendlichen insbesondere privat oder in Form von organisierten Gruppenreisen (zum Beispiel Sprachaufenthalt). Auch Austauschprogramme sind bei vielen Jugendlichen Österreichs beliebt.

Österreich ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter www.jugendkarte.at.

Ebenso ist Österreich Programmland im europäischen Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die österreichische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist das Interkulturelle Zentrum mit Sitz in Wien.

Weitere Informationen zu Österreich für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/AT_de

Informationen zum Thema "Jugend in der Welt (Youth in the World)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy.

Weiterführendes - Österreich

Weiterführendes bietet Dokumente, Lesetipps und nützliche Adressen in Österreich und Deutschland. Mehr lesen unter:

Kinder und Jugend

Links

www.frauen-familien-jugend.bka.gv.at > Jugend > Jugendforschung - Website des Bundeskanzleramts/Bundesministerin Frauen, Familien und Jugend mit Informationen zur aktuellen Jugendforschung in Österreich

www.jugendkultur.at > Publikationen - Das Institut für Jugendkulturforschung ist auf praxisorientierte nicht-kommerzielle Sozialforschung spezialisiert und veröffentlicht regelmäßig Forschungen und Artikeln rund um Themen, die mit Jugend in Zusammenhang stehen.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Gauermanngasse 2-4, 1010 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 71154-0, Fax: +43 1 7138366
E-Mail: info[at]wien.diplo.de, Internet: www.wien.diplo.de

Ministerien und andere staatliche Einrichtungen

Österreichische Bundesministerien
http://bka.gv.at/site/3353/default.aspx

Bundeskanzleramt/Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend
Untere Donaustraße 13-15, 1020 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 71100-0
E-Mail: service[at]bmfj.gv.at, Internet: https://www.frauen-familien-jugend.bka.gv.at

Landesjugendreferate der österreichischen Bundesländer
http://www.boja.at/vernetzung/landesjugendreferate/

Bundesstelle für Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (BUPP)
im Bundesministerium für Familien und Jugend 
Untere Donaustr. 13-15, 1020 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 (0)800 240266
E-Mail: bupp[at]bmfj.gv.at, Internet: www.bupp.at

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Kulturelle Mittlereinrichtungen

Österreichisch-deutsche Kulturgesellschaft
Sektion Oberösterreich
Landstraße 36, 4020 LINZ
ÖSTERREICH

Österreichisch-deutsche Kulturgesellschaft
Sektion Wien
Josefsplatz 6, Palais Palffy, 1010 WIEN
ÖSTERREICH

Jugend- und Sportverbände

Bundes-Jugendvertretung (BJV)
Liechtensteinstraße 57/2, 1090 WIEN 
ÖSTERREICH
Fon: + 43 1 2144499, Fax: + 43 1 2144499-10 
E-Mail: office[at]jugendvertretung.at, Internet: http://www.bjv.at

PPÖ - Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs
Stöberplatz 12/3-4, 1170 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 5233195-0, Fax: +43 1 5233195-44
E-Mail: bundesverband[at]ppoe.at, Internet: www.ppoe.at

Alpenvereinsjugend Österreich
Olympiastraße 37, 6020 INNSBRUCK
ÖSTERREICH
Fon: +43 512 59547-13, Fax: +43 512 59547-50
E-Mail: jugend[at]alpenverein.at, Internet: http://www.alpenverein.at/jugend/ http://www.alpenvereinsjugend.at/

ÖJRK - Österreichisches Jugendrotkreuz
Wiedner Hauptstr. 32, 1040 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 58900-173, Fax: +43 1 58900-179
E-Mail: jugendrotkreuz[at]roteskreuz.at, Internet: www.jugendrotkreuz.at

Österreichische Jungbauernschaft - Bauernbund Jugend
Brucknerstraße 6/3, 1040 Wien
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 5058173-13, Fax: +43 1 5058173-9913
E-Mail: office[at]jungbauern.at, Internet: www.jungbauern.at

Österreichische Landjugend
Schauflergasse 6, 1015 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 53441-8560, Fax: +43 1 53441-8569
E-Mail: oelj[at]landjugend.at, Internet: www.landjugend.at

Naturfreundejugend Österreich
Stadtplatz 55, 4600 Wels |
ÖSTERREICH
Fon: +43 7242 90310, Fax: +43 1 8923534-48
E-Mail: jugend[at]naturfreunde.at, Internet: www.naturfreundejugend.at

Evangelische Jugend Österreich 
Hamburgerstr. 3 / 2.OG, 1050 Wien
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 3179266, Fax: +43 1 3179266-16 
E-Mail: office[at]ejoe.at, Internet: www.ejoe.at

Katholische Jugend Österreich
Johannesgasse 16/1, 1010 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 5121621
E-Mail: office[at]kath-jugend.at, Internet: http://katholische-jugend.at/ 

Katholische Hochschuljugend Österreichs
Ebendorferstraße 8, 1010 WIEN
ÖSTERREICH 
Fon: +43 1 4083587-13, Fax: +43 1 4083587-14
E-Mail: khjoe[at]khjoe.at, Internet: http://www.khjoe.at/khjoe/

Jugendvertretung der Österreichischen Bundes-Sportorganisation 
Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 50444550, Fax: +43 1 5044455-66 
E-Mail: office[at]bso.or.at, Internet: http://www.bso.or.at/de/

Allgemeiner Sportverband Österreichs (ASVÖ) – Jugendrat 
Bundessekretariat
Dommayergasse 8, 1130 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: + 43 1 8773820, Fax: + 43 1 877382022
E-Mail: office[at]asvoe.at, Internet: http://www.asvoe.at/de/

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Einrichtungen und Träger der politischen und kulturellen Jugendbildung sowie der Jugendsozialarbeit

Sozialistische Jugend Österreich 
Amtshausgasse 4, 1050 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 5234123, Fax: +43 1 523412385
E-Mail: office[at]sjoe.at, Internet: www.sjoe.at

Österreichische Gewerkschaftsjugend
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 (0)1 53444-39062, Fax: +43 1 53444-556
E-Mail: jugend[at]oegb.at, Internet: www.oegj.at 

Österreichischer Bundesverband für außerberufliches Theater (ÖBV)
Karmeliterplatz 2, 8010 Graz
ÖSTERREICH
Fon: +43 316 90 370 211, Fax: +43 664 410 5852
E-Mail: oebv-theater[at]aon.at, Internet: www.oebvtheater.at 

ARGEkultur Salzburg
Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 SALZBURG
ÖSTERREICH
Fon: +43 662 848784
E-Mail: office[at]argekultur.atoffice@argekultur.at, Internet: http://www.argekultur.at/

koje-Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung
Gallusstraße 12, 6900 BREGENZ
ÖSTERREICH
Fon: +43 (0)5574 45838
E-Mail: office[at]koje.at, Internet: www.koje.at

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Jugendinformationszentren

Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos – Austrian Youth Information Centres
Lilienbrunngasse 18/2/41, 1020 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 (0)1 93 4 6691
E-Mail: info[at]jugendinfo.at, Internet: http://www.jugendinfo.at (Dort gibt es auch die Adressen der Jugendinfozentren in den Bundesländern: http://www.jugendinfo.at/ueber-uns/jugendinfostellen/ )

Eurodesk Österreich
c/o Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos
Lilienbrunngasse 18/2/41, 1020 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 93 4 6691
E-Mail: eurodeskat[at]eurodesk.eu, Internet: http://www.jugendinfo.at/projekte/eurodesk/

European Youth Card Austria (powered by Österreichische Jugendinfos)
Lilienbrunngasse 18/2/41, 1020 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 (0)1 93 4 6691-400
E-Mail: info[at]jugendkarte.at, Internet: www.jugendkarte.at
Facebook: https://www.facebook.com/jugendkarte.at

Jugendunterkünfte

Österreichischer Jugendherbergsverband
Zelinkagasse 12, 1010 WIEN
ÖSTERREICH
Fon und Fax: +43 1 5335353
E-Mail: office[at]oejhv.at, Internet: http://www.oejhv.at

Junge Hotels Austria - Österreichisches Jugendherbergswerk
Mariahilferstraße 24/1/1, 1070 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 5331833, Fax: +43 1 5331833-87
E-Mail: office[at]jungehotels.at, Internet: www.jungehotels.at

Einrichtungen und Organisationen der internationalen Jugendarbeit

Interkulturelles Zentrum
Dresdner Str. 82/12, 1200 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 5867544-0, Fax: +43 1 5867544-9
E-Mail: iz[at]iz.or.at, Internet: http://www.iz.or.at 

Interkulturelles Zentrum - Österreichische Agentur "Jugend in Aktion"
Dresdner Str. 82/12, 1200 WIEN
ÖSTERREICH 
Fon: +43 1 5867544-38, Fax: +43 1 5867544-9 
E-Mail: jugendinaktion[at]iz.or.at, Internet: www.jugendinaktion.at 

Internationaler Fachkräfteaustausch (IFA)
Schönbrunnerstr. 3/4, 1040 WIEN
ÖSTERREICH
Fon: +43 1 3665544-14
E-Mail: info[at]ifa.or.at, Internet: http://www.ifa.or.at

Impressum aus Scrabblesteinen gelegt.
Impressum aus Scrabblesteinen gelegt. Bild: mih83 / pixabay.com

Impressum - Österreich

Die Länderinfos zu ÖSTERREICH wurden zusammengestellt von: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Letzte Aktualisierung: Juli 2018 - derzeit noch in Überarbeitung

Kontakt: dija(at)ijab.de