SCHWEDEN

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Skandinavisches Kreuz auf den Umrissen Schwedens.
Skandinavisches Kreuz auf den Umrissen Schwedens.Bild: Elionas / pixabay.com

Der Text gliedert sich in die vier Kapitel:

Im Impressum erhalten Sie Informationen über Erstellungsdatum, Verfasser/-in und Ansprechpartner/-in.

Allgemeine länderkundliche Informationen - Schweden

Bootshäuser in Kalmar
Bootshäuser in KalmarBild: Efraimstochter / pixabay.com

Hier eine Übersicht relevanter Links, die einen Überblick über Land und Leute geben: 

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/Schweden_node.html

de.wikipedia.org/wiki/Schweden 

www.sweden.se - Schwedens offizielle Website

Grunddaten

Einwohner: 9 775 572 (04/2015); hiervon im Ausland geboren (2014): 1 603 551 (16,4 %)

Hauptstadt: Stockholm

andere große Städte: Uppsala, Göteborg, Kiruna, Jönköping, Linköping, Malmö, Norrköping

Amtssprache: Schwedisch. Anerkannte Minderheitssprachen: Samisch, Finnisch, Meänkieli (Tornedal-Finnisch), Jiddisch, Romani Chib.

Bruttoinlandsprodukt je Einwohner: 44 286 Euro (2014)

Altersstruktur:
0 - 4 Jahre: 584 157 (männlich: 300 184, weiblich: 283 973)
5 - 9 Jahre: 571 614 (männlich: 293 755,  weiblich: 277 859)
10 - 14 Jahre: 526 262 (männlich: 270 418, weiblich: 255 844)
15 - 19 Jahre: 527 236 (männlich: 273 055, weiblich: 254 181)
20 - 24 Jahre: 671 529 (männlich: 344 583, weiblich: 326 946)
25 - 29 Jahre: 655 755 (männlich: 335 238, weiblich: 320 517)
30 - 34 Jahre: 609378 (männlich: 312 360, weiblich: 297 018)
Gesamtanteil der Altergruppe bis 34 Jahre an der Gesamtbevölkerung: 42,4 % (4 145 931) (Stand: 12/2014)

Lebenserwartung: 82,14 Jahre; Männer: 80,23 Jahre, Frauen: 84,05 Jahre

Bevölkerungszuwachs: 0,8 % (2013)

Verwaltung: konstitutionelle Monarchie / parlamentarische Demokratie. 21 Provinzen (län). Staatliche Verwaltungsaufgaben auf regionaler Ebene werden von einem Regierungspräsidenten (landshövding) und einer Provinzialregierung (länsstyrelse) wahrgenommen.

Staatsoberhaupt: König Carl XVI. Gustav;  Regierungschef: Ministerpräsident Stefan Löfven (Sozialdemokraten, seit Oktober 2014)

Religion:Keine Staatskirche (seit 2000), keine offiziellen Statistiken zur Religionszugehörigkeit. Ca. 65% der Bevölkerung sind evangelisch-lutherisch. Zahlreiche freie protestantisch-christliche Organisationen. Durch Zuwanderer steigender Anteil an Muslimen und Katholiken.

Sonstige Daten:
- Inflationsrate: 0,38 % (2014)
- Arbeitslosenquote: 8,0 % (2014)
- Jugendarbeitslosigkeit: 22,9% (2014)
- Internationale Mitgliedschaften: in allen wichtigen Organisationen, jedoch nicht in der NATO
(Quellen: Auswärtiges Amt; Wikipedia; Weltbank; Statistics Sweden)

Kinder- und Jugendpolitik - Grundlagen und Strukturen - Schweden

Hier gibt's Infos zu den Grundlagen und Strukturen der Kinder- und Jugendpolitik in Schweden. Mehr lesen unter 

Relevante Gesetze

Kinder- und jugendrelevante Gesetze in Schweden sind:
Gesetz über das Wohl junger Menschen (Lag med särskilda bestämmelser om vård av unga) von 1990
Verordnung über staatliche Zuschüsse für Bildung von im Ausland geborenen Kindern und Jugendlichen (Förordning om statsbidrag till utbildning av utlandssvenska barn och ungdomar) von 1994, zuletzt geändert 2011
- Gesetzentwurf über Jugendpolitik von 1994 sowie nachfolgender Parlamentsbeschluss über die Umbildung des Nationalen Jugendrates in einen Nationalen Rat für Jugendfragen, Weiterentwicklung in 2004/05
- Gesetz über die Stärkung des Blickwinkels des Kindes bei Deportation aufgrund von Straftaten von 2003/2004 
Gesetz über das Verbot der Diskriminierung und anderer anstößiger Behandlung von Kindern und Schüler(inne)n (Lag om förbud mot diskriminering och annan kränkande behandling av barn och elever) von 2006
Verordnung über eine Jobgarantie für Jugendliche (Förordning om jobbgaranti för ungdomar) von 2007 
Gesetz über die Förderung und den Schutz von Kindern und Jugendlichen (Lag om stöd och skydd för barn och unga, LBU) von 2009
Verordnung über Bildung und staatliche Zuschüsse für Kinder und Jugendliche, die nicht in Schweden registriert sind (Förordning om utbildning och statsbidrag för vissa barn och ungdomar som inte är folkbokförda i Sverige) von 2011
Verordnung über staatliche Zuschüsse für Kinder- und Jugendorganisationen (Förordning om statsbidrag till barn- och ungdomsorganisationer) von 2011

Schweden hat als erstes Land der Welt Eltern per Gesetz (1979) verboten, ihre Kinder zu schlagen.

Weitere Gesetze und Verordnungen mit Kinder- und Jugendbezug unter http://www.riksdagen.se/sv/Dokument-Lagar/, Stichwort 'Ungdomar'.

Folgende internationale Dokumente gelten in Schweden:
- UN-Kinderrechtskonvention 
- UN-Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung von Frauen
- Zusatzprotokoll zum UN-Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung von Frauen

Altersbezogene gesetzliche Bestimmungen

Volljährigkeit: 18 Jahre. Eine Person gilt vor dem Gesetz bis 18 Jahre als Kind. Die Altersgrenze, bis zu der Personen als Jugendliche gelten, ist nicht in allen Gesetzen einheitlich.

Heiraten: ab 18 Jahre, Kinder- und Zwangsheiraten sind nicht zugelassen.

Wahlrecht: 18 Jahre

Strafmündigkeit: 15 Jahre; bei Vergehen bis zur Volljährigkeit werden Geldstrafen verhängt oder die Betreuung durch Sozialdienste.

Aufenthalt in Nachtklubs, Bars etc.: für Kinder nicht per Gesetz verboten, aber Alkohol und Tabak dürfen nicht an diese verkauft werden. Meist individuelle Regelungen der einzelnen Klubs bezüglich des Zutritts von Unter-18-Jährigen.

Verkauf von Alkohol: verboten für Unter-20-Jährige, in Restaurants Altersgrenze 18 Jahre.
Filmvorführungen: je nach Film Altersgrenzen 11, 15 und 18 Jahre

Tabakkonsum, -verkauf: Konsum nicht per Gesetz verboten, aber Verkaufsverbot von Tabak an Kinder.

Arbeiten: Kindern ab 13 Jahre sind leichte Arbeiten gestattet, aber nicht mehr als 12 Stunden pro Woche

Sexuelle Beziehungen: verboten zu Kindern unter 15 Jahren und strafbar

Links
www.protection-of-minors.eu/de/SE_overview.php - Informationen zum Kinder- und Jugendschutz in Europa der BAG Kinder- und Jugendschutz, hier: Schweden
http://wiki.crin.org/mediawiki/index.php?title=Sweden - Wiki zu Kinderrechten in Schweden

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Staatliche nationale Förderung

Der Bereich Jugendpolitik gehört in den Bereich 17 - Kultur, Medien, religiöse Gemeinschaften und Freizeitaktivitäten des 27 Bereiche umfassenden schwedischen Staatsbudgets.

Das Staatsbudget 2015 sieht für den Bereich der Jugendpolitik rund 294 Millionen Schwedische Kronen (SEK) vor (31.496.700 €). Davon sind rund 260 Millionen SEK (27.854.200 €) für die Förderung der nationalen und internationalen Jugendarbeit vorgesehen.

(Quelle: http://www.regeringen.se/content/1/c6/24/83/43/887a6274.pdf Zugriff 31.3.15)

Private und sonstige Finanzierungsquellen

In Schweden gibt es zahlreiche Stiftungen und Fonds, die an Jugendliche gerichtete Projekte unterstützen und fördern. In der Regel muss dann ein Projektbericht vorgelegt werden, wo die Verwendung der Projektmittel dokumentiert wird. Der Nationale Jugendrat Schwedens LSU hat eine Liste mit Stiftungen und deren Antragsfristen sowie Schwerpunkten der Kinder- und Jugendförderung zusammengestellt.

Beispiele für Stiftungen:

  • Die Stiftung 90. Geburtstag von König Gustav V. (Konung Gustaf V:s 90-årsfond) fördert ehrenamtliche Arbeit von jungen Leuten, insbesondere durch die Förderung von Trainings und Fortbildungsmaßnahmen für Jugendleiter/-innen seitens schwedischer Jugend- und Sportverbände in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.
  • Der Anna Lindh Memorial Fund (Anna Lindhs Minnesfond) fördert primär Frauen und junge Leute, die im Geiste der ermordeten Politikerin Anna Lindh handeln. Angesprochen sind Personen, die im täglichen Leben den Mut zur Bekämpfung von Gleichgültigkeit, Vorurteilen, Unterdrückung und Ungerechtigkeit haben und ein Zusammenleben der Menschen in einem von Respekt für die Menschenrechte geprägten Umfeld fördern möchten. Der Anna Lindh Preis wird sowohl an Menschen, Organisationen und Projekte im In- als auch im Ausland vergeben.
  • Die Swedish Inheritance Fund Commission (Arvsfonden) unterstützt NGOs und andere ehrenamtliche Organisationen, die mit neuen Ideen und Methoden Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen entwickeln.

Relevante Ministerien und ihre Zuständigkeiten

Kinder- und Jugendpolitik auf nationaler Ebene
Kinder- und Jugendpolitik sind in Schweden zwei getrennte Bereiche.

Zuständig für den Bereich der Jugendpolitik, also Angelegenheiten, die Jugendliche zwischen 13 und 25 Jahre betreffen, ist seit Januar 2011 das Bildungsministerium (Utbildningsdepartementet) und wird von der Abteilung Jugendpolitik und Zivilgesellschaft koordiniert. Jugendpolitik ist ein sektorübergreifender Arbeitsbereich. Zuständige Ministerin: Helene Hellmark Knutsson.

Das Thema Jugend durchzieht die verschiedensten Bereiche der schwedischen Gesellschaft wie Wohnungsbau, Justiz, Arbeit, Bildung, Gesundheit und Beteiligung. Das Ministerium für Bildung ist verantwortlich für die Koordinierung der staatlichen Jugendpolitik, für Angelegenheiten, die Jugendverbände betreffen und die internationale jugendpolitische Zusammenarbeit. Ausführendes Organ für die Umsetzung der staatlichen Jugendpolitik im Auftrag des Ministeriums ist die Behörde für Jugend und Fragen der Zivilgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF). Durch die erweiterten Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten auch für Fragen der Zivilgesellschaft hatte der ehemalige Nationale Rat für Jugendfragen zum 1. April 2014 einen Namenswechsel vorgenommen.

Das Bildungsministerium arbeitet eng mit anderen Ministerien und Behörden zusammen. Ebenso kooperiert es mit Jugendverbänden, dem Schwedischen Verband der lokalen Behörden und Regionen (Swedish Association of Local Authorities and Regions) sowie einer Reihe von innovativen Jugendprojekten.

Für die Kinderpolitik ist das Sozialministerium (Socialdepartementet) verantwortlich. Zuständig für diesen Bereich ist die Ministerin für Kinder, Senioren und Gleichstellung, Åsa Regnér.

Jugendpolitik auf kommunaler Ebene
Hier ist zu unterscheiden zwischen den Gemeinden (kommuner, derzeit 290) und den Provinziallandtagen (landstinger / regioner, derzeit 20). Letztere sind eine Art Kommunenverbund. Die Gemeinden nehmen kommunale Aufgaben wie Schulwesen, soziale Dienstleistungen, Kinder- und Altenbetreuung sowie die kommunale Infrastruktur wahr. Die Rahmenbedingungen werden zentral, zum Beispiel von der Staatlichen Schulbehörde (Skolverket), bestimmt. Die Provinziallandtage sind für Bereiche der kommunalen Selbstverwaltung zuständig, die die Möglichkeiten einzelner Gemeinden übersteigen wie Gesundheitswesen und Krankenpflege, Regionalverkehr und Verkehrsplanung. Die schwedischen Gemeinden und Provinziallandtage sind sehr autonom. Deshalb sind auch jugendpolitische Entscheidungen, die durch das schwedische Parlament verabschiedet werden, für die kommunale Ebene nicht verpflichtend. Die Jugendpolitik auf kommunaler Ebene kann die nationalen Zielsetzungen als Ausgangspunkt nehmen, sich in der Umsetzung aber an den vorhandenen Bedingungen vor Ort orientieren und dementsprechend entscheiden, was zu tun ist. Häufig schließen sich die Kommunen bei bestimmten Aufgabenbereichen zusammen, um die Ausgaben geringer zu halten.
(Quellen: Wikipedia; MUCF)

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Kinder- und jugendpolitische Schwerpunkte und Aktionsprogramme

Die schwedische Jugendpolitik ist ein sektorübergreifender Arbeitsbereich, der vom Bildungsministerium koordiniert wird. Sie dreht sich insbesondere um die Themen, die die Lebenssituation Jugendlicher bestimmen wie Bildung, Beschäftigung, Gesundheit, Kultur und Freizeit sowie Beteiligung.

Ziel der Jugendpolitik der Regierung ist es, allen Jugendlichen den Zugang zu sozialen Leistungen und zu echter Beteiligung zu ermöglichen.

Der Vorschlag für eine neue Jugendpolitik (pdf, 1 MB, in Schwedisch) wurde 2014 verabschiedet. Das jugendpolitische Handlungsprogramm für 2014-2017 umfasst rund 40 Maßnahmen in drei Schwerpunkten:

  • Jugendbeteiligung
  • Eigenverantwortung und Eigenversorgung
  • Mentale Gesundheit

Zu den Schwerpunkten der Kinderpolitik, die in die Zuständigkeit des Sozialministeriums fallen, gehören:

  • die Durchsetzung von Kinderrechten (UN-Kinderrechtskonvention) und
  • Fragen der Kinder- und Jugendhilfe (Betreuung, Missbrauch, soziale Betreuung, In-Obhutnahme, Elternarbeit etc.).

(Quellen: Schwedischer Reichstag; MUCF)

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Kinder- und jugendpolitische Einrichtungen und ihre Kompetenzen

Im schwedischen Parlament (Riksdagen) ist der Kulturausschuss (Kulturutskottet) für das Thema Jugend zuständig. 

Schweden hat seit 1993 einen Ombudsmann für Kinder (Barnombudsmannen). Als Regierungsbehörde ist er beauftragt, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen zu vertreten. 2012 standen dem Kinderombudsmann ein Budget von 21 Millionen Kronen (ca. 2 419 340 Euro) zur Verfügung sowie ein Pool von ca. 20 Mitarbeiter/-innen.

Aufgrund eines Regierungsbeschlusses von 2006 wurde an der schwedischen Universität in Örebro das Nationale Zentrum für Kinderrechte (Barnrättsakademin) eingerichtet. Die Angebote umfassen neben Fortbildungskursen und einer Informationsdatenbank auch wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Kinderrechte und zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

Link
www.blogg.barnombudsmannen.se/ - Blog des schwedischen Ombudsmanns für Kinder

Nationale und regionale Kinder- und Jugendräte

Der schwedische nationale Jugendrat heißt Landsrådet för Sveriges Ungdomsorganisationer (LSU). Er ist das Dach für rund 85 Jugendverbände und -organisationen mit insgesamt rund 700 000 Mitgliedern.

Seit 2003 gibt es den Schwedischen Jugendrat (Sveriges Ungdomsråd), der als Dachverband für Jugendräte auf regionaler und lokaler Ebene auftritt. Ziel ist vor allem der weitere Ausbau des Netzwerkes landesweit. Derzeit hat der Schwedische Jugendrat rund 50 aktive Mitgliedsorganisationen.

Links 
www.svea.org – Website des Schwedischen Schüler/-innen-Rates (Sveriges Elevråd, Svea)

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Jugendarbeit

Junge Frau blickt über Stockholm
Junge Frau blickt über StockholmBild: qimono / pixabay.com

Jugendverbandsarbeit
Glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche
Offene Jugendarbeit
Jugendinformation

Jugendarbeit ist in Schweden kein fest definierter Begriff. Sie findet sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Bereich statt. Alle in der Jugendarbeit tätigen Menschen verfolgen jedoch dasselbe Ziel: Jugendliche mit ihren Angeboten dabei zu unterstützen, ihre Zukunft zu gestalten. Berufsgruppen, die im Bereich der Jugendarbeit tätig sind, sind: Sozialarbeiter/-innen, Berufs- und Studienberater/-innen, Sonderpädagog(inn)en, Psycholog(inn)en, Lehrer/-innen, Krankenschwestern. Keks ist ein Netzwerk für Jugendarbeiter.
Quelle: Working with young people: The value of youth work in the EU. Country report: Sweden. ICF GHK, Dezember 2012

Jugendverbandsarbeit

Überblick über die Strukturen der Jugendverbandsarbeit

Die Bandbreite der schwedischen Jugendverbände erstreckt sich von parteipolitischen Jugendorganisationen über Studentenbewegungen, kirchliche Organisationen, Jugendverbände im Umweltbereich bis zu Sportverbänden. Als Dachorganisation der schwedischen Jugendorganisationen und -verbände tritt der Nationale Rat der Schwedischen Jugendorganisationen (Landsrådet för Sveriges Ungdomsorganisationer, LSU) auf.

Laut des Berichts Ung idag 2012 waren in den Jahren 2008/2009 rund 61 % der 16- bis 25-Jährigen verbandlich organisiert. 30 % der 16- bis 25-jährigen Jugendlichen gehörten einem Jugendverband oder einer Jugendorganisation an. 

Für Jugendliche, die im ländlichen Raum leben, spielt die Mitgliedschaft in einem Verein eine weitaus größere Rolle als für Jugendliche in städtischen Gebieten.

Mehr Informationen im Kapitel Kultur och Fritid des Berichts Ung idag 2012 (pdf, 2,7 MB).

Überregionale Jugendverbände

Der Nationale Rat der Schwedischen Jugendorganisationen (Landsrådet för Sveriges Ungdomsorganisationer, LSU) wurde 1949 gegründet, um die Kontakte zwischen jungen Menschen in Ost- und Westeuropa zu intensivieren. Heute ist der LSU als Plattform zu unterschiedlichen Fragen, bei internationalen sowie nationalen Thematiken tätig. Durch diese Zusammenarbeit können die derzeit 81 (September 2013) Mitgliedsorganisationen des Rates Erfahrungen austauschen, Projekte durchführen und die Gesellschaft beeinflussen. Die Mitglieder kommen aus allen Arten von Organisationen, von parteipolitischen Jugendorganisationen über Studentenbewegungen, kirchliche Organisationen, Umweltschützer bis zu Schachspielern. Die Arbeit des LSU auf nationaler Ebene konzentriert sich auf Themen von gemeinsamem Interesse für ihre Mitgliedsorganisationen. Die Regierung führt einen kontinuierlichen Dialog und arbeitet mit dem LSU zusammen.

Der YMCA Schweden (KFUM Sverige) ist einer der ältesten und größten Jugendverbände im Land. Er hat über 400 lokale Verbände und über 60 000 Mitglieder.

Ebenfalls einer der größten und landesweit aktiven Jugendverbände, der auch international sehr aktiv ist, aber ebenso landesweit Angebote für Kinder und Jugendliche macht, ist 4H Schweden (Sveriges 4H).

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Glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche

Gut 100 000 Menschen singen in einem der Chöre der Schwedischen Kirche. Fast doppelt so viele nehmen an der Kinder- und Jugendarbeit teil. Viele sind auch in Kursen unterschiedlicher Art, Frauenkreisen und internationalen Gruppen aktiv.

Viele Menschen sind als Mandatsträger in der Schwedischen Kirche engagiert. Sie sind an Entscheidungen auf Gemeindeebene bis zu die ganze Kirche betreffenden Entscheidungen beteiligt. Andere sind als Kirchenälteste im Gottesdienst aktiv, sie begrüßen die Gottesdienstbesucher und tragen mit Textlesungen und dem Einsammeln der Kollekte zum Gottesdienst bei. In vielen Gemeinden arbeiten Freiwillige als Betreuer, vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit, der Konfirmandenbetreuung und der diakonalen Arbeit.

Kinder und Jugendliche machen einen großen und wichtigen Teil der Schwedischen Kirche aus. Viele Kinder versammeln sich in den offenen Vorschulen und Kinderaktivitäten der Schwedischen Kirche. Spiel und Gemeinschaft werden mit Liedern, Bibelerzählungen und Gedanken über das Leben gemischt. Für die Eltern sind die Kinderaktivitäten der Kirche ein geschätzter Treffpunkt. Auch für Jugendliche gibt es viele Aktivitäten. Die Jugendorganisation der Schwedischen Kirche Svenska Kyrkans Unga hat etwa 30 000 Mitglieder. Hier gibt es auch Raum für Diskussionen über große und tief gehende Lebensfragen, es geht darum, den christlichen Glauben zu verstehen und Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.

Weitere Glaubensgemeinschaften wie die Schwedische Baptistische Kirche, die Methodistische Kirche Schwedens oder die Schwedische Missionskirche haben ihre eigenen Jugendverbände:
- Schwedischer Baptistischer Jugendverband (Svenska Baptisternas Ungdomsförbund, SBUF), führen Aktivitäten unterschiedlichster Art durch wie Vorschule und Singspiele für Kinder sowie Bibelstunden, Musikschule und Chorteilnahme, Jugendwochenenden, Konfirmationsunterricht für die Jugendlichen
- Jugendverband der Methodistischen Kirche (Metodistkyrkans Ungdomsförbund, MKU) 
- Jugend der Schwedischen Missionskirche (Svenska Missionskyrkans Ungdom
- Jugendorganisation der Evangelischen Freikirche (Evangeliska Frikyrkans Ungdomsorganisation, EFK UNG). Widmet sich und koordiniert Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der Evangelischen Freikirche

Auch die Christliche Studentenbegegnung (Kristna Studentrörelsen i Sverige, KRISS) als Mitglied der World Student Christian Federation (WSCF) ist in Schweden aktiv.

Die Pfingstjugend (Pingst ung) hat rund 30 000 über das Land verstreute Mitglieder. Rund 24 000 davon sind zwischen 7 und 25 Jahre alt. Die Pfingstjugend sieht ihre Rolle in der  Schaffung von Räumen für Kinder und Jugendliche und deren Glauben an Gott, Zugehörigkeit, Belohnung, Entwicklung und Familie.

Den Schwedischen Jungen Katholiken (Sveriges unga katoliker) gehören rund 3000 junge Menschen zwischen 7 und 28 Jahren an. 

Der Jugendverband der Syrisch-Orthodoxen Kirche (Syrisk Ortodoxa Kyrkans Ungdomsförbund i Sverige, SOKU-Sverige) besteht seit 1996, ist ein Dachverband für rund 25 landesweit bestehende Mitgliedsverbände mit rund 9600 Mitgliedern. SOKU-Sverige führt unter anderem ein jährliches Chorturnier sowie einen Bibelwettstreit durch. Außerdem gibt es Lesungen, Seminare, Lager, Sommeraktivitäten, Theaterspielen und andere Angebote für Kinder und Jugendliche.

Der Jugendverband der Jungen Schwedischen Muslime (Sveriges Unga Muslimer) bemüht sich darum, dass Schwedens muslimische Jugendliche den Islam kennen lernen und ihre muslimische Identität stärken können. Ferner dreht sich die Tätigkeit des Verbandes um die Informations- und Wissensvermittlung über den Islam auch an nicht-muslimische Personen und die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Organisationen.

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Offene Jugendarbeit

In Schweden gibt es eine große Fülle an Einrichtungen, die im Bereich der offenen Jugendarbeit tätig sind: Jugendzentren, Nachbarschaftszentren, Jugendhäuser, Gemeindezentren, Kulturhäuser, lokale Verbände.

Gemeinsam verfolgen sie alle das gleiche Ziel: Sie möchten Angebote schaffen, die für alle Altersgruppen offen sind, die genutzt werden können, wenn man Lust dazu hat und die nicht verpflichtend sind. Gleichzeitig leisten die Angebote auch einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung derjenigen, die an diesen teilnehmen.

Die größte Dachorganisation von Jugendklubs und Nachbarschaftszentren in Schweden ist das Fritidsforum. Über 350 Einrichtungen haben sich hier zusammengeschlossen.

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Jugendinformation

Strukturen der Jugendinformation

In Schweden gibt es keine speziellen Jugendinformationszentren. Bestehende Informationszentren verfolgen eher einen ganzheitlichen Ansatz und spezialisieren sich auf bestimmte Themen, auch Themen, die insbesondere für Jugendliche interessant und relevant sind, zum Beispiel Gesundheit, Verhütung, Sexualität.

Ebenso gibt es Berufsberatungszentren. Alle staatlichen Einrichtungen, ob Ministerien, Regierungsbehörde, regionale und kommunale Stellen tragen selbst die Verantwortung für die Aufbereitung und leicht zugängliche Bereitstellung von jugendrelevanten Themen und Inhalten wie Bildung, Beschäftigung, Wohnen, Gesundheit, Kultur etc.
(Quelle: Youth Partnership. 2009. Questionnaire "Information" Sweden, Zugriff 19.7.13) 

Viele Städte haben eigene Jugendinformationsangebote beziehungsweise -portale wie zum Beispiel Stockholm das Portal WE ARE STOCKHOLM.

Die Rolle der Bibliotheken als Informationsquelle für Kinder und Jugendliche nimmt immer mehr zu. Öffentliche Bibliotheken versuchen Kindern das Lesen näher zu bringen, in dem sie unter anderem Vorlesestunden, Schulprogramme oder fahrende Bibliotheken organisieren. Eltern werden dazu angehalten, ihren Kindern vorzulesen.

Internationale Kooperationen

Schweden ist Mitglied des europäischen Informationsnetzwerkes Eurodesk mit einer Datenbank zu den Themen Jugend, Ausbildung, Bildung und Mobilität in Europa, die in jedem Mitgliedsland mit nationalen Daten ergänzt wird. In Schweden ist Eurodesk beim CIU (Centrum för Internationellt Ungdomsutbyte) angesiedelt.

Schweden ist außerdem Mitglied bei ERYICA (European Youth Information and Counselling Agency), dem Zusammenschluss der Jugendinformationsangebote auf europäischer Ebene. Dort ist Schweden ebenfalls durch das CIU vertreten.

Der Verband der schwedischen Jugendpresse Ung Media Sverige ist Mitglied im europäischen Netzwerk European Youth Press, einem Dachverband junger Journalistinnen und Journalisten unter 30.

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Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Schweden

Portrait einer jungen Frau mit der schwedischen Flagge ins Gesicht gemalt
Portrait einer jungen Frau mit der schwedischen Flagge ins Gesicht gemaltBild: RonnyK /pixabay.com

Bildung und Beschäftigung

Bildung

Informationen zum Bildungssystem in Schweden unter www.bildung-weltweit.de und in der Europäischen Enzyklopädie zu nationalen Bildungssystemen EURYPEDIA.

Beschäftigung

Im Jahr 2014 lag die Jugendarbeitslosigkeitsrate (15- bis 24-Jährige) in Schweden bei 22,9 Prozent (153 300 Personen). Das Land befindet sich damit etwas über dem Durchschnitt der Europäischen Union (21,9 Prozent). Verglichen mit der allgemeinen Arbeitslosigkeit in Schweden (8%) ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen relativ hoch.

Die Erfahrung zeigt, dass Jugendliche in dieser Altersgruppe nur kurze Zeit arbeitslos sind. Im Jahr 2013 haben 60% der arbeitslosen Jugendlichen innerhalb von drei Monaten eine Arbeit oder Ausbildung gefunden. So kann Schweden auf die zweitniedrigste Langzeitarbeitslosenrate unter Jugendlichen (2013: NEETs 7,5%) verweisen (nach Finnland). Langzeitarbeitslosigkeit trifft vor allem Jugendliche ohne Schulabschluss und Jugendliche, die außerhalb Europa geboren wurden.

(Quelle: Eurostat, appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/submitViewTableAction.do Zugriff 18.06.15)

Seit 1. Juli 2007 gelten geringere Arbeitgeberabgaben für diejenigen Betriebe und Unternehmen, die Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahren einstellen. Die schwedische Regierung hat 1984 die erste Arbeitsplatzgarantie (jobbgaranti) für Jugendliche zwischen 16 und 24 eingeführt, die 2007 in überarbeiteter Form weitergeführt wurde. Eine wichtige Rolle spielen hier die Arbeitsvermittlungsbehörden. Die Jugendlichen müssen mindestens drei Monate bei der Arbeitsvermittlung registriert sein, um am Jobbgaranti-Programm teilnehmen zu können.

2013 nahmen rund 38 000 Jugendliche pro Monat an dem Programm teil. Dies sind ca. 2000 Teilnehmer mehr pro Monat als im Jahr 2012. etwa die Hälfte konnte langfristig in Arbeit vermittelt werden.

Weitere Informationen über die Situation von Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt, zu Arbeitsmarktmaßnahmen für Jugendliche und dem Jobbgaranti-Programm in Schweden finden Sie hier: Youth employment policies in Sweden – the Swedish reponse to the Council recommendation on establishing a Youth Guarantee (April 2014)

(Quellen:
Youth employment policies in Sweden – the Swedish reponse to the Council recommendation on establishing a Youth Guarantee, April 2014, http://www.government.se/contentassets/92e8785ae4c6468fb60291118acffddd/youth-employment-policies-in-sweden--the-swedish-response-to-the-council-recommendation-on-establishing-a-youth-guarantee Zugriff 18.06.15)

Youth Guarantee: Experiences from Finland and Sweden. Eurofound, 2012. www.eurofound.europa.eu/sites/default/files/ef_files/pubdocs/2012/42/en/1/EF1242EN.pdf, Zugriff 18.06.15)

 

Links
www.ifau.se/upload/pdf/se/2006/wp06-06.pdf - Bericht des Instituts für Arbeitsmarktpolitik (IFAU) zur Effektivität von Jugendbeschäftigungsprogrammen in Schweden (2006)
www.skolverket.se - Swedish National Agency for Education
www.tillvaxtverket.se - Swedish Agency for Economic and Regional Growth — Tillväxtverket
www.communicare.nu - Communicare (NGO mit vielen Jugendprojekten mit Schwerpunkt auf Unternehmertum)
www.nyforetagarcentrum.com - Swedish Job and Society Foundation
www.handelskammer.se/de - Deutsch-Schwedische Handelskammer

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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit 
Sport
 

Gesundheit

Im Kapitel zur Gesundheit schwedischer Jugendlicher des Berichts Ung idag 2012 heißt es: 2011 gaben 12 % der Mädchen und 7 % der Jungen zwischen 16 und 24 Jahren an, täglich zu rauchen. Der Anteil lag noch höher bei homo- und bisexuellen Jugendlichen sowie Jugendlichen mit Behinderungen. Am meisten rauchten die 20- bis 24-jährigen jungen berufstätigen Frauen. Bei den jungen Männern rauchten vor allem die im Ausland Geborenen. Vier von zehn jungen Männern tranken 2011 übermäßig Alkohol und waren als Risikogruppe einzustufen, bei den jungen Frauen waren es drei von zehn.

In Schweden ist sexuelle Bildung seit 1955 Teil des Lehrplans und Pflichtfach in den Schulen. Dies trug dazu bei, dass die HIV/AIDS-Rate in Schweden ziemlich niedrig ist. Schwedens derzeitige Gesetzeslage bezüglich der Übertragung des HIV-Virus ist sehr streng. Ebenfalls niedrig ist die Rate bei Schwangerschaften im Teenager-Alter. Sollte trotzdem der Fall eintreten, dass eine junge Frau schwanger wird und sich für einen Abbruch entscheidet, kann sie dies in Schweden legal tun. Jedoch können dies nur in Schweden lebende Mädchen und Frauen beziehungsweise solche mit schwedischem Pass.

Links
www.ungdomsstyrelsen.se - Bericht des (ehemaligen) Nationalen Rates für Jugendfragen [jetzt: Behörde für Jugend und Fragen der Zivilgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF)] von 2012 (pdf, 3,9 MB, auf Englisch, 40 Seiten) über die Gesundheit von schwulen, lesbischen, bi- oder transsexuellen Jugendlichen (LGBT)
www.socialstyrelsen.se - Bericht der Sozialbehörde von 2013 über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

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Sport

Schweden ist eine begeisterte Sportnation. Rund die Hälfte der schwedischen Bürgerinnen und Bürger zwischen 7 und 70, rund 3,5 Millionen Menschen, sind Mitglied in einem Sportverein oder Sportklub. Rund 650 000 betreiben Wettkampfsport, etwa 7000 nehmen an internationalen Wettkämpfen teil.

Sport ist bei jungen Menschen außerordentlich beliebt. Über zwei von drei Jungen und jedes zweite Mädchen zwischen 7 und 15 Jahren gehören einem Sportklub an. Der schwedische Sport ist auf Jugendsport und auf Massensport ausgerichtet. Es gibt rund 22 000 Sportklubs in Stadt und Land neben den rund 7000 an Unternehmen angegliederten Sportklubs. Laut letztem 'Jugendbarometer' (Befragungszeitraum September/Oktober 2012) finden Jugendliche Sportarten wie Badminton, Klettern, Leichtathletik, Tanzen und Kampfsport zwar interessant, üben diese aber kaum aus. Hauptsächlich angesagt sind Kraft- und/oder Fitnesstraining, Fußball und Reitsport. Hier trainieren die Jugendlichen auch regelmäßig, ob im Verein oder in einem Klub. Weniger regelmäßig, aber mindestens einmal im Monat, werden Sportarten wie Laufen, Joggen, Walking, Aerobic ausgeübt. Überhaupt kein Interesse haben Jugendliche an Sportarten wie Squash, Segeln, Wrestling, E-Sport und Inline-Skates Fahren.

Neben dem außerschulischen Sport spielt auch der Schulsport eine große Rolle in Schweden. Dem Schwedischen Sportbund ist daran gelegen, die Bedingungen für den Schulsport zu verbessern, das heißt auch die Anzahl der Sportstunden zu erhöhen, um somit auch einer gesunderen Lebensweise der Jugendliche Vorschub zu leisten. In einigen weiterführenden Schulen werden Sportler/-innen auch besonders gefördert, indem sie ihren Stundenplan ihrem Training und Wettkampftagen entsprechend anpassen können. Derzeit gibt es in Schweden rund 60 weiterführende Sportschulen, in denen rund 32 Sportarten betrieben werden.
Quelle: www.rf.se, Zugriff 3.9.13

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Partizipation und Citizenship

Jugendbeteiligung ist ein ressortübergreifender politischer Schwerpunkt. Zu den wichtigsten Jugendorganisationen, die sich in dem Themenbereich engagieren, gehören:

Politische Bildung 
Freiwilliges Engagement 

Politische Bildung

Im April 2002 hat das schwedische Parlament den Gesetzesentwurf der Regierung über 'Demokratie im neuen Jahrhundert' (Demokrati för det nya seklet) angenommen. Das Gesetz enthält eine langfristig angelegte Strategie zum Schutz und zur Festigung der schwedischen Demokratie. Ziel der Strategie ist neben dem Schutz der bestehenden Demokratie auch die Förderung der Bürgerbeteiligung an Entscheidungsprozessen. Ebenso zielt die Regierung auf die Förderung der Beteiligung, insbesondere junger Menschen, Arbeitsloser sowie Menschen ausländischer Herkunft, an politischen Entscheidungsprozessen.

Einen Dachverband der politischen Jugendbildung gibt es in Schweden nicht. Politische Bildung findet in den Schulen statt im Rahmen von Projekten zum Thema Demokratie, die auch von externen Institutionen angeboten werden, wie zum Beispiel die Stiftung Expo (Stiftelsen Expo).

Weiterführende Links
www.riksdagen.se - Website des Schwedischen Parlaments
www.sweden.gov.se/sb/d/2184 - Website der Regierung zum Thema Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte
www.manskligarattigheter.gov.se - Website der schwedischen Regierung zum Thema Menschenrechte 
www.do.se - Website der Bürgerbeauftragten (Ombudsfrau) zum Thema Diskriminierung
www.jo.se - Website der parlamentarischen Bürgerbeauftragten zum Thema Rechte
www.centrummotrasism.nu - Website des Zentrums gegen Rassismus
www.umr.nu - Website der Jugendorganisation 'Jugend gegen Rassimus' (Ungdom Mot Rasism, UMR)
www.levandehistoria.se - Website des Forums für lebende Geschichte

Freiwilliges Engament

Informationen zum Thema "Freiwilliges Engagement (Voluntary Activities)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy unter http://youth-partnership-eu.coe.int/youth-partnership/ekcyp/By_country/Sweden.html 

Kultur und Kreativität

2011 erhielten die staatlichen Kultureinrichtungen in Schweden den Auftrag von der Regierung, eine 'Kinderperspektive' in ihre Arbeit einzubinden. Dazu wurden eigene Kinder- und Jugendstrategien entwickelt. Unter anderem müssen die nationalen kulturpolitischen Ziele und die Kinderrechtskonvention als Basis für die Tätigkeiten Eingang in die Strategien finden. Beispiele (auf Schwedisch) für Kinder- und Jugendstrategien 2012-2014 der schwedischen Kultureinrichtungen hier ...

Auf dem Portal Ung kultur möts UKM (Young Culture Meets) sind Informationen zu Festivals in ganz Schweden zu finden, wo junge Künstler/-innen zwischen 13 und 20 Jahren auftreten können und ihr künstlerisches Vermögen vor Publikum zeigen können.

Links
www.kulturradet.se - Website des Staatlichen Kulturrats
http://ungaklara.se - Website des Theaters Unga Klara
www.dramaten.se/Dramaten/Unga-Dramaten/ – Website des Theaters Unga Dramaten
www.culturalpolicies.net/web/sweden - Informationen zum Thema 'Kulturpolitik' in Schweden

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Kinder Hände
Kinder HändeBild: falco / pixabay.com

Schweden war und ist ein Land mit einer, gemessen an der Gesamtbevölkerung, relativ hohen Zuwanderung. Die Menschen kamen und kommen aus den unterschiedlichsten Gründen, seit den Neunziger Jahren vor allem aus den konfliktgeplagten Regionen wie Somalia, Iran, Irak, Kosovo, Bosnien und dem Libanon, aber inzwischen auch aus den neuen Mitgliedsländern der Europäischen Union wie Polen. In einigen Regionen Schwedens, zum Beispiel Malmö, liegt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund beziehungsweise der im Ausland geborenen Personen inzwischen bei 50 %. Die Zuwanderungsrate lag (2005) in der Gruppe der 0- bis 34-Jährigen mit einem Anteil von 46 851 Personen wesentlich höher als bei den einwandernden Personen ab 35 Jahren (18 378). Ähnlich sieht es bei den Personen aus, die um Asyl ersuchen. Bei den Kindern und Jugendlichen bis 34 ist die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen jeweils die zahlenmäßig stärkste Gruppe, gefolgt von der Gruppe der 21- bis 24-Jährigen, danach die 0- bis 3-Jährigen.
(Quelle: www.scb.se/templates/Publikation____162450.asp, Zugriff 10.5.07)

Die schwedische Regierung setzt bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (barn och ungdomar med invandrarbakgrund) insbesondere auf den Bereich Bildung und die Sprachförderung. Dazu wurde auch eine Nationale Bildungsstrategie (Nationell strategi för utbildning av nyanlända barn och ungdomar) entwickelt. Kinder, die zu Hause eine andere Muttersprache als Schwedisch sprechen, haben ein Recht auf Förderung der Muttersprache bzw. auf die Förderung der Zweisprachigkeit. Kinder von Asyl suchenden Eltern dürfen sowohl die Vorschuleinrichtungen als auch die Grund- und weiterführenden Schulen besuchen. 

Weitere Informationen (auf Schwedisch) zum Thema 'Integration von Kindern und Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln im Bereich Bildung' auf der Website von Skolverket, der Nationalen Bildungsbehörde: http://www.skolverket.se/skolutveckling/larande/nyanlandas-larande

Mit Blick auf die Einbindung der Roma, insbesondere Frauen und Kinder, in die schwedische Gesellschaft hat Schweden 2012 eine Nationale Strategie zur Einbindung der Roma verabschiedet. Diese ist bis 2032 angelegt. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnraum, Gesundheit, soziale Betreuung und Sicherheit, Kultur und Sprache sowie Zivilgesellschaft. 

Die Behörde für Jugend und Fragen der Zivilgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF) ist für die Verteilung von Mittel für Maßnahmen zur Förderung der Integration und gegen Diskriminierung zuständig.

Der Assyrische Jugendverband (Assyriska Ungdomsförbundet i Sverige, AUF) ist eine parteipolitisch und religiös unabhängige Organisation, die sich um die Bewahrung der assyrischen Sprache, die Erhaltung der assyrischen Kultur und die Integration der assyrischen Jugend in die schwedische Gesellschaft bemüht. 

Mehrere Verbände der Kurdischen Jugend Schwedens setzen sich ein: 
- für die Integration der kurdischen Jugend in die schwedische Gesellschaft, 
- gegen den Missbrauch von Drogen, Alkohol und Glückspiel und dem Schutz der kurdischen Jugend vor diesen Einflüssen, 
- für den Einsatz von Verbandsmitgliedern in Friedens- und Antirassismusgruppen und -organisationen und gegen Diskriminierung. 
- kurdische Jugendliche zu Hochschulstudien zu ermutigen,
- bei kurdischen Jugendlichen das Interesse Musik, Tanz und Sport zu wecken und an entsprechenden Kurse teilzunehmen,
- für die Organisation von Sommerlagern und Ausflügen für kurdische Jugendliche,
- für Demokratiearbeit,
- den Zusammenschluss kurdischer Jugendverbände und -vereine in Schweden.

Weitere Jugendverbände von Migrantenjugendlichen beziehungsweise Minderheiten, die sich um die Integration von Jugendlichen in die schwedische Gesellschaft bemühen, sind:
- der Serbische Jugendverband (Serbiska Ungdomsförbundet i Sverige),
- der Jugendverband der Roma (Romska Ungdomsförbundet),
- der Türkische Jugendverband (Turkiska Ungdomsförbundet).

Das Migrationswerk Schweden (Migrationsverket) fördert Projekte für und mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Die Martin-und-Birgit-Östlingers-Stiftung (Martin och Birgit Östlingers Stiftelse) richtet sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund. Sowohl Einzelpersonen als auch Einrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund können hier Fördergelder beantragen.

Links
www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/57839/schweden - Dossier 'Migration' Schweden der Bundeszentrale für politische Bildung
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'

Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

In Schweden gibt es keine so stark ausgebildeten nationalen Strukturen im Bereich der Jugendsozialarbeit wie in der Bundesrepublik Deutschland, die Arbeit ist überwiegend kommunal angesiedelt. Die Organe der lokalen Selbstverwaltung treffen viele Entscheidungen, die sich auf den Zugang von jungen Menschen zu Sozialleistungen und Befugnissen auswirken. Die sozialen Dienste (Socialtjänsten) sind für die praktische Umsetzung von Maßnahmen im sozialen Bereich zuständig. 
(Quelle: Lena Hallengren (2005): Gestaltung einer neuen Jugendpolitik in Schweden, In: Forum 21, Europäische Zeitschrift für Jugendpolitik, Heft 4)

Schweden ist Mitglied des European Network of Ombudsmen for Children (ENOC). In diesem Netzwerk sind unabhängige Büros für Kinder in europäischen Ländern zusammengeschlossen, die sich für die Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention einsetzen. Sie unterstützen eine gemeinsame Lobbyarbeit für die Kinderrechte, tauschen Informationen und politische Strategien aus und werben für die Entwicklung effektiver unabhängiger Kinderbüros. - Informationen zum schwedischen Büro unter www.barnombudsmannen.se

Die Vereinigung für schwedische Jugendzentren (Föreningen för Sveriges Ungdomsmottagningar, FSUM) wurde 1988 gegründet und ist ein Zusammenschluss der Jugendzentren in Schweden. Das Hauptziel der Jugendzentren ist die Förderung der körperlichen und geistigen Gesundheit sowie die Unterstützung junger Leute in der Entwicklung ihrer Identität und den Umgang mit der eigenen Sexualität und Verhütung. Mehr Info: www.fsum.org/eng/policyen.pdf

Die Organisation Kinderrechte in der Gesellschaft (Barnens Rätt I Samhället, BRIS) betreibt ein Kindernotruftelefon. Die meisten Beschwerden drehen sich um die Themen Nötigung (Bullying), Familienkonflikte, Liebe und Partnerschaftsprobleme, sexuelle Entwicklung und Schwangerschaft, körperlicher und sexueller Missbrauch.

Sozialpädagogisch begleitete Betreuung wie das Jugendwohnen besteht vereinzelt wie zum Beispiel durch das Älgeredskollektiv. Das Älgeredskollektiv befasst sich vorwiegend mit Jungen und Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, die
- verhaltensgestört sind und den Abbruch destruktiver Lebensmuster erleben müssen,
- Schulverweigerer sind und denen die Möglichkeit des Abschlusses der Grundschule (9. Klasse) geboten werden muss,
- Missbrauch und /oder Straftaten begangen haben bzw. sich in einer Risikozone befinden.

Weiterführende Links
www.utg.goteborg.se – Website des Projekts „Jung & Sicher in Göteborg“ (Ung & Trygg i Göteborg) gegen das Abrutschen von Jugendlichen ins kriminelle Bandenmilieu
www.sposit.se - Website mit Betreuungs- und Pflegeangeboten in Schweden

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Zentrale Einrichtungen

Bei der Behörde für Jugend und Fragen der Zivilgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF) liegt die allgemeine Zuständigkeit bei der Koordination von Informationen zum Thema Internationaler Jugendaustausch und Austauschprogramme. Hier liegt auch die Verantwortung für die Umsetzung des Programms der Europäischen Union Erasmus+ JUGEND IN AKTION.

Zusammenarbeit mit Deutschland

Eine offizielle Vereinbarung über jugendpolitische Zusammenarbeit zwischen Schweden und der Bundesrepublik Deutschland besteht nicht.

Der schwedische nationale Jugendrat LSU kooperiert im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Europäischen Jugendforum auch mit dem Deutschen Bundesjugendring.

Das inzwischen aufgelöste Centrum för Internationellt Ungdomsutbyte CIU arbeitete in der Vergangenheit im Rahmen von Einzelveranstaltungen mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. zusammen.

Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Schweden kooperiert im Rahmen seiner internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Jugendpolitik in und mit den verschiedensten Gremien des Europarates, der Vereinten Nationen, des Nordischen Ministerrates, des Euro-arktischen Barents-Rates und des Rates der Ostseeanrainerstaaten. In diesen Gremien wird Schweden unter anderem durch das für Jugendangelegenheiten zuständige Bildungsministerium, die Behörde für Jugendfragen und Zivilgesellschaft und den nationalen Jugendrat vertreten.

Der schwedische nationale Jugendrat LSU kooperiert im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Europäischen Jugendforum (EJF) mit den Mitgliedsverbänden des EJF.

Schweden wirkt beim European Knowledge Centre for Youth Policy, der Wissensplattform von Europarat und Europäischer Kommission zur Jugend in Europa, mit. Die fünf großen Themenbereiche sind: ABC der Jugendpolitik, Besseres Verständnis der Jugend, Information, Partizipation, Freiwilligendienste.

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Mobilität

Zwei Jugendliche springen mit erhobenen Armen in die Luft.

Über das Reiseverhalten von Kindern und Jugendlichen liegen keine spezifischen Informationen vor. Nutek, die Schwedische Agentur für Wirtschaftliches und Regionales Wachstum, hat im Mai 2007 einen Bericht über den Tourismus sowie die Reise- und Tourismusindustrie in Schweden herausgegeben, der jedoch keine spezifischen Informationen zum Kinder- und Jugendreisen enthält.

Allgemeine statistische Daten ergeben: Innerhalb des Landes reisen die Einheimischen für Freizeitzwecke am liebsten im Raum Stockholm, gefolgt vom Västra Götaland, Skåne und Dalarna. Rund 60 % der Freizeitreisenden, die im eigenen Lande reisen, besuchen Freunde und Verwandte oder verbringen ihre Freizeit auf einer privaten Hütte. Im Inland wird zu Freizeitzwecken am häufigsten mit dem Auto, gefolgt von der Bahn gereist. Übernachtungen in Jugendherbergen machen etwa 5 % aller Übernachtungen bei Inlandsreisen aus, mit einem Zuwachs von rund 8,5 % in 2006 im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Übernachtungen verzeichnen Hotels und Campingplätze.

Bei Auslandsreisen stehen Finnland und Dänemark am höchsten in der Gunst der Reisenden, gefolgt von Deutschland und Spanien. Bei Auslandsreisen wird dann auch lieber das Flugzeug als Reisemittel genutzt.

Schweden ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter http://www.mecenat.se/eyca.

Ebenso ist Schweden Programmland im europäischen Aktionsprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die schwedische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist der Nationale Rat für Jugendfragen (Ungdomsstyrelsen) mit Sitz in Stockholm.

Weitere Informationen zu Schweden für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/SE_de

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Jugend in der Welt

Informationen zum Thema "Jugend in der Welt (Youth in the World)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy.

Weiterführendes - Schweden

Weiterführendes bietet Dokumente, Lesetipps und nützliche Adressen in Schweden und Deutschland. Mehr lesen unter

Literatur- und Linktipps

Kinder und Jugend

Links

www.bra.se – Website des Beirats für Kriminalitätsverhütung (Brå) mit Publikationen zum zur Kinder- und Jugendkriminalität und Prävention

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Botschaften, Konsulate, Vertretungen

Schwedische Botschaft
Rauchstraße 1, 10787 Berlin
Fon: 030 505060, Fax: 030 50506789
E-Mail: ambassaden.berlin[at]foreign.ministry.se, Internet: www.swedenabroad.com

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Artillerigatan 64, 114 45 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6701500, Fax: +46 8 6701572
Internet: www.stockholm.diplo.de

Ministerien und andere staatliche Einrichtungen

Ministerium für Bildung (Utbildningsdepartementet)
Drottninggatan 16, 103 33 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 4051000, Fax: +46 8 54356039
E-Mail/Internet: www.regeringen.se/sb/d/1456

Behörde für Jugend und Fragen der Zivillgesellschaft (Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor, MUCF)
Box 17801, 118 94 STOCKHOLM
Besuchsadresse: Medborgarplatsen 3, Plan 11
SCHWEDEN
Fon: +46 8 56621900
E-Mail: info[at]mucf.se, Internet: www.mucf.se

Beirat für Kriminalitätsverhütung (Brottsförebyggande rådet)
Box 1386, 111 93 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 4018700, Fax: +46 8 4119075
E-Mail: info[at]bra.se, Internet: www.bra.se

Swedish Arts Council (Kulturrådet)
P.O. Box 27215, 102 53 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 51926400, Fax: +46 8 51926499
E-Mail: kulturradet[at]kulturradet.se, Internet: www.kulturradet.se

Migrationswerk (Migrationsverket)
601 70 NORRKÖPING
SCHWEDEN
Fon: +46 11 156000, Fax: +46 11 108155
E-Mail: migrationsverket[at]migrationsverket.se, Internet: www.migrationsverket.se

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Kulturelle Mittlereinrichtungen

Goethe-Institut Schweden
Standort Stockholm
Bryggargatan 12A, 111 21 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 45912-00, Fax: +46 8 45912-15
E-Mail: info[at]stockholm.goethe.org, Internet: www.goethe.de/ins/se/sto/deindex.htm

Büro Göteborg
Engelbrektsgatan 1, 411 27 GÖTEBORG
SCHWEDEN
Fon: +46 31 133684, Fax: +46 31 3391685
E-Mail: kurs[at]goteborg.goethe.org

Schwedisches Institut (Svenska institutet)
Skeppsbron 2, 103 91 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 4537800, Fax: +46 8 207248
E-Mail: si[at]si.se, Internet: www3.si.se

Schwedisches Kulturhaus (Centre Culturel Suédois, CCS)
- Auslandsstelle des Schwedischen Instituts - 
11, rue Payenne, 75003 PARIS
FRANKREICH
Fon: + 33 1 44788020, Fax: + 33 1 44788027
E-Mail: info[at]ccs.si.se, Internet: www3.si.se/templates/CCS_StartPage.aspx?id=474

Deutsch-Schwedische Freundschaftsvereinewww.swedenabroad.com/de-DE/Embassies/Berlin/Kontakt/Freundschaftsvereine/

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Jugend- und Sportverbände

Nationaler Rat der Schwedischen Jugendorganisationen (Landsrådet för Sveriges Ungdomsorganisationer, LSU)
Pustegränd 1-3, 118 20 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 4408670, Fax: +46 8 4408680
E-Mail: info[at]lsu.se, Internet: www.lsu.se (mit den Anschriften der Mitgliedsverbände)

KFUM Sverige (YMCA Schweden)
Skeppsbron 28 / Box 2054, 103 12 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6773000, Fax: +46 8 6773010
E-Mail: info[at]kfuk-kfum.se, Internet: www.kfuk-kfum.se

Jugendrotkreuz (Röda Korsets Ungdomsförbund
Box 17563, 11891 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 4524940
E-Mail: martin.kihlstrom[at]redcross.se, Internet: www.rkuf.se

Jugendverband von Rädd Barna (Rädda Barnens Ungdomsförbund, RBUF)
Gamla Torget 4, 602 32 NORRKÖPING
SCHWEDEN
Fon: +46 11 101942
E-Mail: rbuf[at]rbuf.se, Internet: www.rbuf.se

Assyrischer Jugendverband (Assyriska Ungdomsförbundet)
Box 6067, 151 06 SÖDERTÄLJE 
SCHWEDEN
Fon: +46 8 55018017, Fax: +46 8 55018033 
E-Mail: kansliet[at]auf.nu, Internet: www.auf.nu

Bosnisch-Herzegowinischer muslimischer Jugendverband (Bosnisk-Hercegovinska Muslimska Ungdomsförbund, BeMUF)
Barnarpsgatan 39 G, 553 33 JÖNKÖPING
SCHWEDEN
Fon: +46 36 163838
E-Mail: kontakt[at]bemuf.org, Internet: www.bemuf.org

Bosnisch-Herzegowinischer Jugendverband in Schweden (Bosnisk-Hercegovinska Ungdomsförbundet i Sverige)
BOX 20 48, 422 02 HISINGS BACKA
SCHWEDEN
Fon: +46 771 191080
E-Mail: info[at]bhuf.org, Internet: www.bhuf.org
Facebook: https://www.facebook.com/savezomladine

Griechischer Jugendverband (Grekiska Ungdomsförbundet
Box 19100, 10432 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6270027, Fax: +46 8 6270026

Iranisch-Kurdischer Jugendverband in Schweden (Iransk Kurdiska Ungdomsförbundet i Sverige
Lantmannagatan 57, 583 32 LINKÖPING
SCHWEDEN
Fon: +46 73 5657556 
E-Mail: lawan[at]lawan.com, Internet: www.lawan.com

Serbische Jugendorganisation in Schweden (Serbiska Ungdomsorganisationen i Sverige
Bellmansgatan 15, 118 47 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 4620591, Fax: +46 8 4620592

Serbischer Jugendverband (Serbiska Ungdomsförbundet
Scheelegatan 32/II, 212 28 MALMÖ
SCHWEDEN
Fon: +46 40 949432, Fax: +46 40 940412

Schwedisch-finnischer Jugendverband (Sverigefinska Ungdomsförbundet
Bellmansgatan 15, nb, 118 47 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6158340, Fax: +46 8 6158365
E-Mail: rsn@stockholm.mail.telia.com, Internet: www.rsn.nu

Schwedens Junge Muslime (Sveriges Unga Muslimer
Polhemsgatan 28, 112 30 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6539862, Fax: +46 8 6539862
E-Mail: info@ungamuslimer.nu, Internet: www.ungamuslimer.nu

Syrisch-Orthodoxer Jugendverband (Syrisk Ortodoxa Ungdomsförbundet
Box 31, 151 21 SÖDERTÄLJE
SCHWEDEN
Fon: +46 8 55032810, Fax: +46 8 55018016
E-Mail: info[at]souf.nu, Internet: http://souf.nu

Türkischer Jugendverband (Turkiska ungdomsförbundet)
Wargentinsgatan 5 C, 112 29 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6522305, Fax: +46 8 6522441
E-Mail: info@tuf.nu, Internet: tuf.nu

Equmenia (Zusammenschluss der Jugendverbände der Ökumene)
Box 14038, 167 14 BROMMA
Besuchsadresse: Gustavslundsvägen 18
SCHWEDEN
Fon: +46 8 5800320
E-Mail: info[at]equmenia.se, Internet: www.equmenia.se

Schwedens Jugendrat (Sveriges Ungdomsråd)
Box 510, 351 06 VÄXJÖ
SCHWEDEN
Fon: +46 73 3902551
E-Mail: kontakt[at]sverigesungdomsrad.se, Internet: www.sverigesungdomsrad.se

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Einrichtungen und Träger der politischen und kulturellen Jugendbildung sowie der Jugendsozialarbeit

Valhalla – Webportal zur Kinder- und Jugendkultur des Nordic Council of Ministers
NIFIN – Nordic Institute in Finland
P.O. Box 231, 00171 HELSINKI
FINNLAND
Für Schweden: Maria Josson, maria.jonsson[at]nipa.ax
Internet: http://valhalla.norden.org

IOGT-NTO´s Junior Association (IOGT-NTOs Juniorförbund)
Box 12825, 112 97 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6726070, Fax: +46 8 6726001
E-Mail: info[at]junis.org, Internet: www.junis.org

Fritidsfroum - Schwedischer Verband der Jugendklubs und Nachbarschaftszentren (Riksförbundet Sveriges fritids- och hemgårder)
Box 210 05, 100 31 STOCKHOLM
Besuchsadresse: Rosenlundsgatan 52
SCHWEDEN
Fon: +46 8 160725, Fax: +46 8 323683
E-Mail: kansli[at]fritidsforum.se, Internet: www.fritidsforum.se

ung scen/öst (Nationale Kinder- und Jugendtheaterbühne)
Elsa Brändströms gata 3B, 582 27 LINKÖPING
SCHWEDEN
E-Mail: information[at]ungscen.se, Internet: www.ungscen.se

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Jugendinformationszentren

Eurodesk Sweden
c/o Myndigheten för ungdoms- och civilsamhällesfrågor (MUCF)
Ludvigsbergsgatan 22, 118 23 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 56621961
E-Mail: eurodeskse[at]eurodesk.eu, Internet: www.mucf.se/eurodesk

Eurodesk-Dezentralen: http://www.mucf.se/kontaktpunkter-i-sverige

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Jugendunterkünfte

Schwedische Touristenvereinigung (Svenska Turistföreningen)
Box 17251, 104 62 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 4632100
E-Mail: info[at]stfturist.se, Internet: www.svenskaturistforeningen.se

Schwedische Familienherbergen im Verein (Sveriges Vandrarhem I Förening)
Box 9, 450 43 SMÖGEN
SCHWEDEN
Fon/Fax: +46 413 553450
E-Mail: info[at]svif.se, Internet: www.svif.se

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Einrichtungen und Organisationen der internationalen Jugendarbeit

Internationale Workcamps (Internationella Arbetslag)
Tegelviksgatan 40, 116 41 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6430889, Fax: +46 8 6418188
E-Mail: info[at]ial.se, Internet: www.ial.se

Children's International Summer Villages - CISV Sverige (Svenska Förbundet för Internationella Barnbyar)
Högalidsgatan 36, 117 30 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon/Fax: +46 8 7515544
E-Mail: secretary[at]se.cisv.org, Internet: www.cisv.se

Youth For Understanding-Sweden
Vikingagatan 45, 113 42 STOCKHOLM
SCHWEDEN
Fon: +46 8 6505025, Fax: +46 8 6505029
E-Mail: info[at]yfu.se, Internet: www.yfu.se

4H Schweden (Sveriges 4H)
- Riksförbundet -
Box 2012, 641 02 KATRINEHOLM
Besuchsadresse: Stora Malmsvägen 7
SCHWEDEN
Fon: +46 150 50380, Fax: +46 150 53599
E-Mail: info@4h.seinfo[at]4h.se, Internet: www.rs4h.se

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Impressum
ImpressumBild: MIH83 / pixabay.com

Impressum - Schweden

Die Länderinfos zu SCHWEDEN wurden zusammengestellt von: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Letzte Aktualisierung: Juni 2016

Kontakt: dija(at)ijab.de